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Elektroautos aus Taiwan: Apple-Produzent startet mit drei Modellen

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Von: Simon Mones

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Elektroautos werden immer beliebter. Mit Foxconn setzt nun auch der wichtigste Apple-Produzent auf die Elektromobilität.

Tucheng (Taiwan) – Seit Jahren wird immer wieder darüber spekuliert, dass Apple künftig auch Elektroautos bauen könnte. Vorgestellt wurde ein iCar jedoch nie. Dafür setzt nun der wichtigste Apple-Produzent auf die Elektromobilität.

Dabei handelt es sich um die Firma Foxconn, die für Apple u. a. iPhones herstellt. Auch hier hatte es bereits länger Gerüchte gegeben, auf seinem „Tech Day“ hat das Unternehmen – das offiziell „Hon Hai Precision“ heißt – entsprechende Pläne und auch gleich drei Elektroautos vorgestellt. (iPhone für alles: Wird bald jedes Auto zum Apple Car?)

Elektroautos aus Taiwan: Apple-Produzent startet mit drei Modellen

Für den Einstieg in die Automobilproduktion hat Foxconn mit Yulon Motor ein Joint Venture gegründet. Dieses hört auf den etwas unkreativen Namen „Foxtron“. Bei der Namensgebung für die Modelle hat man sich offenbar von Elektropionier Tesla inspirieren lassen. (Tesla jagt VW Golf: Model 3 bei Neuzulassungen fast auf Spitzenplatz)

Das Model C von Foxtron steht auf einer Bühne.
Das Model C von Foxtron könnte 2023 auf den Markt kommen. © Hon Hai Precision Industry Co., Ltd.

Ähnlich wie Tesla setzt nämlich der Neuling aus Taiwan bei der Bezeichnung seiner Automodelle auf die Kombination aus dem Wort „Model“ plus Buchstabe. Wie bei den meisten Herstellern gibt’s auch von Foxtron ein Elektro-SUV. Das Model C soll dank eines geringen Luftwiderstandswertes von 0,27 eine Reichweite von rund 700 Kilometern schaffen. Preislich soll das SUV bei etwa 30.000 Euro liegen. (Elektroautos im Einheits-Design: Darum kommen so viele Stromer als SUV)

Elektroautos aus Taiwan: Foxconn öffnet Plattform für andere Hersteller

Die Plattform teilt sich das Model C mit dem Model E. Dieses hat Foxtron zusammen mit Pininfarina (u. a. Alfa Romeo Giulietta Spider oder auch Ferrari Testarossa) entwickelt. In puncto Reichweite kommt die Elektro-Limousine mit 750 Kilometern sogar noch weiter. Damit begibt sich Foxtron in direkte Konkurrenz zu Teslas Model S oder dem Mercedes-Benz EQS. (Mercedes schlägt Tesla – bislang fortschrittlichster Autopilot kurz vor Serienreife)

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Neben den beiden Elektroautos hat das Unternehmen aus Taiwan auch einen Elektrobus im Angebot: das Model T. Es soll 2022 auf den Markt kommen, ein Jahr später folgen dann Model C und E. Doch Foxconn will seine Technologien nicht nur für die eigene Marke verwenden. Stattdessen sollen auch anderen Konzerne von der Plattform profitieren können. Mit Geely (u. a. Volvo) und Stellantis (Fiat, Citroën, Peugeot, Opel etc.) hat man bereits Joint Ventures gegründet.

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