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Tempo-Rekord für Rimac: Elektro-Renner schafft 412 km/h Spitze

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Rimac ist für E-Auto-Superlative bekannt – nun hat der Nevera einen Geschwindigkeits-Rekord für Serien-Stromer aufgestellt: Er beschleunigte bis weit jenseits der 400 km/h.

Noch immer gibt es viele Vorbehalte gegen Elektroautos – doch was die Beschleunigung angeht, haben die Stromer die Nase gegenüber den Verbrennern vorn. Selbst verhältnismäßig günstige Stromer beschleunigen teils auf einem Niveau, das vor nicht allzu langer Zeit Supersportwagen vorbehalten war. Vor einiger Zeit hatte der Rimac Nevara bereits eine Fabelzeit für die Viertelmeile in den Asphalt gebrannt – nun hat der Über-Stromer einen neuen Rekord aufgestellt: die schnellste Geschwindigkeit für ein Serien-Elektroauto.

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Elektroauto mit 412 km/h Spitze: Rimac Nevera mit Tempo-Rekord 

Keine Frage: Ein Rimac Nevera ist nichts für jedermann: lediglich 150 Exemplare sollen gebaut werden – zu einem Nettopreis von angeblich rund zwei Millionen Euro. Das erste Exemplar ging übrigens an den ehemaligen Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg. Tatsächlich sollte man neben einer Menge Geld aber auch über einiges an fahrerischem Können mitbringen, wenn man sich hinter das Lenkrad dieses Boliden klemmt: Vier E-Motoren erzeugen eine Leistung von 1.408 kW/1.914 PS und schicken satte 2.360 Newtonmeter Drehmoment an die Räder. Der Sprint auf 100 km/h soll lediglich 1,85 Sekunden dauern, Tempo 300 fällt nach 9,3 Sekunden. Die H-förmig im Carbon-Chassis integrierte Batterie mit einer Kapazität von 120 kWh dient als struktureller Bestandteil. Bis zu 550 Kilometer Reichweite soll damit angeblich möglich sein.

Fahraufnahme eines Rimac Nevera
Der mehr als 1.900 PS starke Rimac Nevera hat einen neuen Tempo-Rekord für serienmäßige E-Autos aufgestellt. © Rimac

Rimac Nevera mit Rekord-Tempo: Für Kunden bleibt die Geschwindigkeit im Alltag limitiert

Nun wurde der Rimac Nevera auf der Teststrecke im niedersächsischen Papenburg laut Unternehmensangaben mit einer Höchstgeschwindigkeit von 412 km/h gemessen. Damit ist der Bolide das schnellste in Serie gebaute Elektroauto der Welt. Hinter dem Lenkrad saß Miro Zrnčević, der leitende Test- und Entwicklungsfahrer von Rimac – Namensgeber und Gründer des Unternehmens ist der Kroate Mate Rimac, der vielen als der europäische Elon Musk gilt.

An die Kunden wird der Rimac allerdings mit einer begrenzten Höchstgeschwindigkeit von „nur“ 352 km/h ausgeliefert. Allerdings bestehe laut dem Autobauer die Möglichkeit, bei speziellen Kundenveranstaltungen, mit Unterstützung von Rimac-Mitarbeitern unter kontrollierten Bedingungen, die 412 km/h zu erreichen. Dabei müsse man unter anderem speziell auf die Reifen achten, die bei einer so hohen Geschwindigkeit extremen Belastungen ausgesetzt sind.

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