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Elektroauto-Boom: Hier gibt es die meisten Stromer

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Von: Simon Mones

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In Deutschland gibt es immer mehr Elektroautos. Doch wo gibt es die meisten Stromer und wo wird am wenigsten elektrisch gefahren?

Flensburg – Elektroautos erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und das nicht nur bei den Herstellern. Auch immer mehr Autofahrer steigen auf die Antriebstechnologie der Zukunft um. Die Folge: Der Anteil der Stromer an den Neuzulassungen wächst immer weiter. Aber wo gibt es die meisten Elektroautos und wo ist deren Anteil am niedrigsten?

Die Antwort auf diese Fragen liefert eine Auswertung aktueller Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA). Vorweg im bundesweiten Durchschnitt liegt der Anteil der Elektroautos bei 1,1 Prozent. Ähnliche Werte meldet das KBA auch für Berlin und Niedersachsen. (Elektroauto oder Verbrenner: Verkehrswende hat in den Köpfen bereits begonnen)

Elektroauto-Boom: Hier gibt es die meisten Stromer

Mit jeweils 1,2 Prozent liegen Bayern, Schleswig-Holstein und Hessen indes knapp über dem Schnitt. Für den Platz an der Sonne reicht das jedoch nicht, den sichert sich Hamburg mit einem Anteil von 1,4 Prozent. Dahinter rangiert Baden-Württemberg, dort machen die Elektroautos 1,3 Prozent aller zugelassenen Pkw aus. (Elektroautos im Einheits-Design: Darum kommen so viele Stromer als SUV)

Ein Piktorgramm einer Elektrotankstelle. (Symbolbild)
In Deutschland gibt es immer mehr Elektroautos. Doch wo gibt es die meisten? (Symbolbild) © Manuel Geisser/Imago

Am wenigsten Elektroautos gibt es prozentual in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern mit grade einmal 0,5 Prozent. Doch auch in den anderen ostdeutschen Bundesländern sieht es nur unwesentlich besser aus. In Thüringen und Brandenburg sind es 0,7 Prozent, in Sachsen 0,6 Prozent. Nordrhein-Westfalen (1 Prozent), Rheinland-Pfalz und Bremen (je 0,9 Prozent) bleiben ebenfalls unter dem bundesweiten Durchschnitt. (Elektroauto bei „Löwenzahn“: Peter Lustig prophezeit Boom – vor knapp 40 Jahren)

Elektroauto-Boom: Anteil seit Jahresbeginn fast verdoppelt

Auffällig ist, dass Spitzenreiter und Schlusslichter gleich bleiben, wenn man Plug-in-Hybride mit in die Betrachtung einbezieht. Hamburg kommt dann auf einen Anteil von 2,9 Prozent. Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt liegen jeweils bei einem Prozent. Der bundesweite Durchschnitt steigt ebenfalls auf 2,1 Prozent. (Elektroautos günstiger als Verbrenner? ADAC-Vergleich überrascht)

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Auch wenn der Anteil der Elektroautos weiterhin noch sehr niedrig ist, zeigen die Zahlen des KBA klar, dass man von einem Boom sprechen kann. So lag der bundesweite Durchschnitt Anfang des Jahres noch bei 0,6 Prozent und hat sich somit fast verdoppelt. Auch in Hamburg ist der Anteil der Stromer stark gestiegen, in der Hansestadt lag dieser zu Jahresbeginn bei 0,9 Prozent. (Mit Material der dpa)

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