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Elektroautos: Inspektion oft günstiger als beim Verbrenner – aber nicht immer seltener

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Die Wartungskosten von Elektroautos sind meist deutlich niedriger als die von Verbrennern. Doch die Inspektions-Intervalle unterscheiden sich stark.

Elektroautos sind auf dem Vormarsch, die Zulassungszahlen steigen immer weiter – während sich beispielsweise, die noch vor nicht allzu langer Zeit sehr beliebten Plug-in-Hybride aktuell im Sinkflug befinden. Neben dem Wunsch, die Umwelt zu schonen, spielt bei vielen E-Auto-Käufern aber selbstverständlich auch der Gedanke an den eigenen Geldbeutel eine Rolle. Noch lässt sich beim Kauf mittels Prämien einiges sparen – und noch bieten tatsächlich einige Händler Gratis-Strom an. Und auch bei der Wartung und Inspektion muss man in der Regel für ein E-Auto deutlich weniger Geld einplanen als für einen Verbrenner.

Wartung eines Elektroautos
Die Wartung von Elektroautos ist in der Regel günstiger, als die von Verbrenner-Fahrzeugen. (Symbolbild) © Marijan Murat/dpa

Elektroautos: Inspektion oft günstiger als beim Verbrenner – aber nicht immer seltener

Prinzipiell liegen die Werkstattkosten für Elektroautos deutlich unter denen für konventionell angetriebene Fahrzeuge. Das erklärt sich vor allem aus der wartungsfreundlichen Technik von batteriebetriebenen Autos. So fällt beispielsweise der Ölwechsel ebenso weg, wie der Ersatz von Kupplungen und Auspuffanlagen. Auch die Bremsen verschleißen bei Elektromobilen weniger schnell als bei Autos mit Benzin- oder Dieselmotor. Bei Wartung und Reparatur lassen sich so rund 35 Prozent sparen, wie das Institut für Automobilwirtschaft (IFA) ausgerechnet hat.

Elektroautos: Wartungsintervalle unterscheiden sich stark

Wichtig ist in der Gesamtbilanz aber auch, wie oft das Auto vorgeführt werden muss. Smart, Renault, Kia und Nissan etwa beordern ihre Elektroautos, die übrigens auch eine Umweltplakette brauchen, bereits nach 12 Monaten das erste Mal zur Kontrolle. Die fällt allerdings meist nicht allzu umfangreich und daher nicht besonders teuer aus. Andere Modelle wie die ID-Stromer von VW müssen nach zwei Jahren in die Werkstatt, Tesla empfiehlt das gleiche Intervall. Zu den Arbeiten der ersten Inspektion zählen je nach Hersteller etwa der Tausch des Pollenfilters, die Kontrolle der Bremsflüssigkeit und die Sichtprüfung der Hochvoltkomponenten.

Elektroautos: Der Aiways U5 muss erst nach 100.000 Kilometern oder drei Jahren zur Kontrolle

Besonders großzügig zeigt sich Aiways. Die Chinesen beordern ihr SUV-Modell U5 erst nach 100.000 Kilometern beziehungsweise drei Jahren zur Kontrolle. Die ist dann aber auch recht umfangreich: Es werden die Bremsflüssigkeit und das Kühlmittel der Hochvolt-Batterie, der Ölstand im Reduktionsgetriebe des Antriebsstrangs kontrolliert, aufgefüllt oder gewechselt, sowie der Akku der Telematik-Box getauscht. Zu den Kosten für die Arbeiten, die beim Service-Partner A.T.U. durchgeführt werden, macht der Hersteller keine Angaben. (Mit Material von SP-X)

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