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Aiways U6: Chinesischer VW-ID.4-Jäger soll auch nach Deutschland kommen

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Von: Marcus Efler

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Der Auto-Hersteller Aiways, ein Start-up aus Shanghai, stürzt sich mit dem U6 in den Wettbewerb gegen die etablierten Hersteller. Dass es Aiways ernst ist mit Deutschland, zeigt diese Tatsache ...

Shanghai – Ein schickes SUV-Coupé mit elektrischem Antrieb, 150 kW/204 PS stark, ein Interieur mit einem zentralen 14-Zoll-Display im iPad-Stil: Der Aiways U6 wirkt wie eine Mischung aus VW ID.4 (hier geht‘s zum Fahrbericht des ID.4 GTX) und Tesla Model 3. Vor allem deren Käufer, also junge, urbane Elektro-Fans, hat der Hersteller aus Shanghai im Visier, wenn er sein neues SUV-Coupé nach Deutschland bringt. Was noch in diesem Jahr passieren soll – fast zeitgleich mit dem Start auf dem Heimatmarkt. Ursprünglich war der Verkaufsbeginn für 2020 geplant, doch auch hier hat die Corona-Pandemie den Eifer gebremst. (Hongqi S9 Hybrid: Hypercar hat richtig Power – Design stammt von einem alten Bekannten)

Elektro-Pkw Aiways stehend von seitlich vorne
VW-Jäger? Der Aiways U6 ist bald in Deutschland zu kaufen. © Aiways

Jäger des VW ID.4: Der chinesische Aiways U6 kommt schon bald nach Deutschland

Wie ernst es die Chinesen mit der Attacke in Deutschland meinen, zeigt die Eröffnung einer Dependance in München. Auch ihr selbstbewusster Auftritt lässt keinen Zweifel an den Ambitionen: Aiways spricht vom „ersten vollelektrischen SUV-Coupé“. Allerdings gab es schon so manche Start-ups aus Asien, die vollmundig Tesla und andere E-Mobil-Anbieter zur Strecke bringen wollten, und die in der Insolvenz landeten. Aiways hat aber immerhin schon etwas vorzuweisen: Ihr deutscher Vertriebspartner Euronics verkauft hierzulande bereits den ebenfalls vollelektrischen U5. (Hyundai Ioniq 5 4WD im Test: Fährt gut, lädt schnell – im Cockpit gibt’s ein tolles Feature)

Interieur des Elektro-Pkw Aiways U6
Das Interieur des Aiways U6 zeigt modernstes High-Tech. © Aiways

Jäger des VW ID.4: Aiways hat in Deutschland Helfer für den Verkauf

Dieses große SUV kostet knapp 36.000 Euro (minus der Förderprämie von 9.000 Euro netto); etwa in diesem Bereich dürfte sich auch der deutlich sportlicher designte U6 bewegen. Das wären 1.000 Euro weniger, als VW für den ID.4 in der Basisversion mit 148 PS verlangt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis des Aiways scheint überhaupt recht fair. Eine Akkuladung soll immerhin 500 Kilometer weit reichen, dazu bekommt das Auto Technologien für autonomes Fahren des Stufe 3, die freigeschaltet werden können, sobald die Gesetze das erlauben: Das Auto lenkt und bremst dann selbst, hält die Spur und die Geschwindigkeit, ohne dass der Fahrer es ständig überwachen muss.

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