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ElectraMeccanica Solo: Kurioses Elektroauto für Pendler

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Von: Simon Mones

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2018 feierte der ElectraMeccanica Solo auf der CES seine Premiere. 2022 ist das Elektroauto für Pendler wieder zu Gast – in einer neuen Version.

Vancouver (Kanada) – Die Elektromobilität wird weltweit immer beliebter. Zahlreiche Start-ups und Firmen haben inzwischen eigenen Elektroautos vorgestellt. Darunter auch das kanadische Unternehmen ElectraMeccanica, das den Solo EV ins Rennen um die Gunst der Käufer geschickt hat.

Dabei handelt es sich um ein einsitziges Elektro-Dreirad, das erstmals 2018 auf der Consumer Electronics Show (CES) zusehen war. 2022 sind die Kanadier wieder auf der Messe zu Gast und stellen eine neue Version des Stromers sowie eine Cargo- und Cabrioversion – namens Solo O2 – vor. (Opel Rocks-e: Ist dieser Würfel auf Rädern tatsächlich ein vollwertiges Auto?)

ElectraMeccanica Solo: Kurioses Elektroauto für Pendler

Die Idee hinter dem Dreirad ist einfach: Viele Pendler fahren alleine in einem vier- oder fünfsitzigen Fahrzeug, das ist jedoch ineffizient. Der einsitzige Solo soll daher die Lücke zwischen Zweirädern und Auto schließen. Um die Sicherheit zu erhöhen, verfügt das Elektroauto vorne und hinten über Knautschzonen, die zudem Platz für den Motor und Gepäck bieten. Zudem sind ein Überrollbügel und drei Scheibenbremsen verbaut. (Isetta mit E-Motor im Test: So fährt sich das Retromobil von Microlino)

Mehrere ElectraMeccanica Solo auf der Los Angelas Motor Show. (Symbolbild)
Der ElectraMeccanica wurde 2018 auf der CES vorgestellt. (Symbolbild) © Gene Blevins/Imago

Für zusätzlichen Komfort sorgen Servolenkung, eine Klimaanlage und ein Bluetooth-Entertainment-System. Das Design des Einsitzers ist jedoch etwas gewöhnungsbedürftig, da sich das Heck nach hinten verjüngt. Optisch entsteht so je nach Blickwinkel der Eindruck, der Solo hätte kein Heck. (Nur 45 km/h Spitze: Darum geht hier ein Elektro-Zwerg auf Verbrecherjagd)

ElectraMeccanica Solo: Auslieferung hat bereits begonnen

Angetrieben wird der Solo EV von einem 41-kW-Motor am Hinterrad. Die Höchstgeschwindigkeit liegt laut Hersteller bei rund 130 km/h. Die 17-kWh-Batterie ermöglicht zudem eine Reichweite von rund 160 Kilometern. Mit 18.500 Dollar (rund 16.500 Euro) ist der Solo jedoch nicht ganz billig. (Citroën My Ami Buggy Concept: Elektrowürfel im Offroad-Look)

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Wer einen Solo reservieren will, kann das gegen eine Anzahlung von 250 Dollar tun. Die ersten Fahrzeuge wurden laut ElectraMeccanica bereits ausgeliefert.

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