Knarre immer griffbereit

Dodge Charger 160 km/h schneller als erlaubt – bewaffneter Fahrer muss zurück in den Knast

  • Jasmin Pospiech
    vonJasmin Pospiech
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Der Fahrer eines Dodge Charger fährt irre 250 km/h wo eigentlich nur 90 km/h erlaubt sind. Die Polizei hält ihn an und stellt fest: Der Knarre ist immer griffbereit.

Detroit (USA) – Dass ein Autofahrer zu schnell fährt und schließlich von der Polizei angehalten wird, findet alltäglich im Straßenverkehr weltweit statt. Doch oftmals handelt es sich dabei nur um Geschwindigkeitsübertretungen von ein paar Kilometern pro Stunde zu viel. Allerdings gibt es ab und zu auch richtige Raser, die mit zweifelhaften Rekord-Geschwindigkeiten die Polizei ganz schön ins Schwitzen bringen.

Dodge Charger 160 km/h schneller als erlaubt – bewaffneter Fahrer muss zurück in den Knast

So wie auch dieser Fahrer eines Dodge Charger in der Nähe der Stadt Detroit im US-Bundesstaat Michigan. Der hat es doch tatsächlich geschafft, in einer 90er-Zone unglaubliche 250 km/h zu fahren! Dadurch fällt er auch schnell der Bundespolizei von Michigan auf, die gerade am Stadtrand Streife fährt. Die misst schließlich, dass der Dodge Charger mit satten 161 km/h zu schnell unterwegs ist und dabei auch noch ein Stoppschild überfährt. Diese Frau hingegen hat mit ihrem Ford Focus den Raser-Weltrekord mit 700 km/h geknackt – oder etwa doch nicht?

Ein Dodge-Charger-Fahrer rast an der Polizei vorbei. Am Ende findet die noch eine geladene Pistole bei ihm. (Symbolbild)

Kein Wunder, dass die Beamten den Fahrzeuglenker sofort anhalten und kontrollieren. Während der Autofahrer an Ort und Stelle wegen gefährlichen Fahrens unter Arrest gestellt wird, leiten die Polizisten auch eine Untersuchung des Wagens ein. Und dabei finden sie sogar noch mehr – genauer gesagt, eine geladene Handpistole, die einfach so in der Mittelkonsole liegt. Auch in einem Audi haben Polizisten kürzlich in Österreich eine Waffe auf dem Beifahrersitz (!) gefunden, dabei handelte es sich allerdings um ein Maschinengewehr.

Doch es kommt noch dicker: Schließlich stellt sich heraus, dass der Fahrer des Dodge Charger auf Bewährung draußen ist. Er wird schließlich in eine Haftanstalt in Detroit gebracht, wo er dem zuständigen Staatsanwalt vorgeführt werden soll. Ein böses Ende einer kleinen Spritztour für den Autobesitzer! Doch auch manche Polizisten setzen auf einen Dodge Charger als Einsatzwagen und bekommen dann hin oder wieder eine tierische Überraschung.

Dodge Charger ist 160 km/h zu schnell – Fahrer ist bewaffnet und auf Bewährung draußen

Das Netz ist jedenfalls auf der Seite der Polizei und lobt sie für ihre „gute Arbeit“. Ein User auf Twitter meint sogar: „Ich würde gerne das Datum des Gerichtstermins wissen. Um den Blick auf seinem Gesicht zu sehen, wenn er dem Richter versucht zu erklären, warum er das Bedürfnis hatte, jeden auf der Straße zu gefährden, indem er wie ein Volltrottel fährt.“ Auch dieser Raser macht viele fassungslos, als bekannt wird, mit welcher Geschwindigkeit er entlang einer Autobahnbaustelle gebrettert ist.*

Ein weiterer macht sich ebenfalls über den Dodge-Fahrer lustig: „Polizist: ‚Sie wissen, warum wir sie angehalten haben?‘ Fahrer: ‚Ja, Herr Polizist, das tue ich. Mir ging das Benzin aus.‘“ Ein anderer schließt mit der Einsicht: „Scheint so, als ob Chargers und Challengers die Rüpel-Autos geworden sind.“ Auf diesen Gedanken kommt man bei diesem Dodge Challenger allerdings nicht, denn er ist so umgebaut, dass Pferdestärken schon eher das richtige Wort sind. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Stellantis / Twitter (MSP Metro Detroit)

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