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„Die Höhle der Löwen“ (VOX): Dachbox von Asphaltkind zum Hammerpreis

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Mit einer speziellen Dachbox will das Start-up Asphaltkind die Investoren in der Sendung „Die Höhle der Löwen“ (VOX) überzeugen. Vor allem der Preis ist extrem.

Dortmund – Wenn Autofans an die Stadt Dortmund denken, dann fällt vielen als Erstes der Name JP Kraemer (41) ein. Der Tuner und YouTube-Star hat sich dort inzwischen ein mächtiges Firmenimperium aufgebaut: Tuning-Werkstatt, ein eigenes Automuseum (das allerdings noch nicht geöffnet hat) und ein Fast-Food-Restaurant namens „Big Boost Burger“ gehören unter anderem dazu. Auch sein Ex-TV-Kollege und ehemaliger Geschäftspartner Sidney Hoffmann (42) betreibt dort seine Tuning-Schmiede. Nun will sich ein weiterer Gründer aus dem Automobilbereich in Dortmund einen Namen machen: Nils Freyberg (29) möchte in „Die Höhle der Löwen“ (VOX) die Investoren von seiner ganz speziellen Dachbox der Marke „Asphaltkind“ überzeugen. („Die Höhle der Löwen“ auf VOX: „Novus One“ – dieses E-Motorrad wollte sogar Elon Musk kaufen)

„Die Höhle der Löwen“ (VOX): Dachbox von Asphaltkind zum Hammerpreis

Bei der Dachbox hat Asphaltkind nach eigenen Angaben auf einige Eigenschaften besonderen Wert gelegt. So soll die günstige aerodynamischen Grundform (Cw-Wert: 0,11) Fahrten jenseits der 130-km/h-Marke ermöglichen – und dementsprechend speziell für Sportwagen geeignet sein. Zu Demonstrationszwecken haben sie die Box in der Sendung auch auf einen Porsche 911 Carrera 4 GTS montiert. In Kombination mit einem Gewicht von weniger als 20 Kilogramm soll auch der Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs minimiert werden – beziehungsweise dessen Stromverbrauch. Denn Effizienz ist laut dem Start-up besonders wichtig für Elektroautos. (DHDL (VOX): Rentner und Ralf Dümmel machen sechs Millionen Euro Umsatz mit Marder-Mittel)

Ein Porsche mit einer Asphaltkind-Dachbox, dazu zwei DHDL-Teilnehmer
Mit einer speziellen Dachbox will das Start-up Asphaltkind bei „Die Höhle der Löwen“ (VOX) die Investoren überzeugen. © RTL/Bernd-Michael Maurer

Auch auf die Themen Design und Umwelt hat der Gründer laut eigener Aussage Wert gelegt: Für die Dachbox wurden Natur- statt Carbonfasern verwendet. Damit könne man bei flächiger Verarbeitung ähnliche Eigenschaften erzielen. Carbon sei schließlich „Sondermüll“. Für Bedienkomfort soll ein elektrisches Schließsystem sorgen: Per Knopfdruck auf die mitgelieferte Fernbedienung springt die Box auf. An Laderaumvolumen verspricht Asphaltkind auf der Homepage „mehr als 400 Liter“.

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„Die Höhle der Löwen“ (VOX): So sieht das Angebot für die Investoren aus

Doch nun zum Preis: „Normale“ Dachboxen kosten – je nach Qualität und Größe – in der Regel zwischen 200 und 800 Euro. Eine „Performance“-Dachbox von Porsche liegt bei etwa 1.300 Euro. Doch die Dachbox von Asphaltkind liegt selbst da noch deutlich drüber: Laut Website kostet die Dachbox „Cropfiber FL“ satte 5.900 Euro – da denkt der ein oder andere möglicherweise schon an den Kauf eines Gebrauchtwagens. Das Produkt des Start-ups richtet sich also an eine ziemlich finanzkräftige Klientel.

Das Angebot von „Asphaltkind“ an die Investoren bei „Die Höhle der Löwen“: Für 230.000 Euro wollen sie 15 Prozent der Firmenanteile abtreten. Mal schauen, ob ein Löwe darauf eingeht.

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