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Tesla Supercharger für alle – so geht’s, so viel kostet’s

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Von: Simon Mones

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Tesla öffnet seine Supercharger auch in Deutschland für alle. Doch wie funktioniert der Ladevorgang für Fremdlader und was kostet der Strom?

Austin – Immer mehr Autofahrer in Deutschland tauschen ihren Verbrenner für ein umweltfreundliches Elektroauto ein. Allerdings kommt der Ausbau der Infrastruktur nicht hinterher und so fehlt es vielerorts noch immer an Ladesäulen. Für etwas Entlastung sorgt nun Tesla, denn das US-Unternehmen öffnet in Deutschland zahlreiche seiner Supercharger für alle.

Von Beginn an hat Tesla konsequent ein eigenes Netz aufgebaut und betreibt inzwischen weltweit mehr als 35.000 Ladepunkte.. Lange Zeit konnten jedoch nur die eigenen Kunden an den Superchargern laden. Im November 2021 hat Tesla jedoch ein Pilotprojekt gestartet und seine Ladesäulen in den Niederlanden erstmals für Fremdmarken geöffnet. Seither sind immer mehr Länder hinzugekommen.

Tesla öffnet seine Supercharger nun auch in Deutschland für Elektroautos anderer Marken.
Tesla öffnet seine Supercharger nun auch in Deutschland für andere Marken. © MiS/Imago

Tesla Supercharger für alle – so geht’s, so viel kostet’s

Deutschland zählte bislang nicht dazu, dennoch konnten Elektroauto-Besitzer im Ausland ihr Fahrzeug an den Superchargern laden. Inzwischen hat Tesla das Pilotprojekt aber auch hierzulande ausgerollt und hierzulande 16 Standorte mit 314 Ladesäulen für Fremdmarken freigegeben.

Wer das Supercharger-Netz, das in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden soll, nutzen will, braucht die Tesla-App (Version 4.2.3 oder höher). Diese kann – je nach Betriebssystem – im App- oder Play-Store runtergeladen werden. Anschließend muss ein Konto erstellt und die Bezahlmethode ausgewählt werden und dann kann es auch schon losgehen.

Tesla Supercharger für alle – Strom gibt‘s nur mit App

In der App muss zudem „Nicht-Tesla aufladen“ ausgewählt werden und dann kann der passende Supercharger ausgewählt werden. Um den Ladevorgang zu starten, wird in der App die entsprechende Ladesäule angegeben. Ist das Auto vollgeladen, reicht ein Klick auf „Ladevorgang stoppen“.

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Zudem bietet Tesla eine Mitgliedschaft an, diese kostet monatlich 12,99 Euro und senkt den Preis pro Kilowattstunde auf 55 Cent. Nicht-Mitglieder werden 70 Cent pro Kilowattstunde berechnet. Die Preise können jedoch je nach Standort variieren und werden in der App angezeigt.

Neben Deutschland hat Tesla seine Supercharger auch in Dänemark, Finnland, Luxemburg und der Schweiz für fremde Elektroautos freigegeben. Die 16 Standorte in Deutschland sind:

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