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Daimler-Chef lobt Koalitionsvertrag – daran liegt’s

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Von: Simon Mones

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Der Koalitionsvertrag stößt bei Daimler-Boss Ola Källenius auf viel Gegenliebe. Insbesondere drei Punkte gefallen dem Schweden.

Stuttgart – Nach langen Verhandlungen haben sich SPD, Grüne und FDP endlich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Ein wichtiger Punkt in dem Papier ist das Thema Verkehr, um das es gleich in mehreren Passagen geht. Die Ampel-Parteien läuten damit das Ende des Verbrenners in Deutschland ein.

Entsprechend ehrgeizig sind die Ziele von SPD, Grünen und FDP. Daimler-Boss Ola Källenius zeigte sich auf LinkedIn erfreut über die Inhalte des Koalitionsvertrags: „Beim ersten Überfliegen des Koalitionsvertrags gefallen mir drei Zahlen: 15 Millionen Elektroautos, 1 Million Ladepunkte und 80 Prozent Erneuerbare Energien.“ (Daimler in Bedrängnis: Kraftfahrtbundesamt sorgt nach Gutachten für Klarheit)

Daimler-Chef lobt Koalitionvertrag – daran liegt‘s

Dabei handele es sich um konkrete Ziel für das Jahr 2030, so Källenius. Diese würde den Wandel der Automobilindustrie unterstützen. Insbesondere ein schnellerer Ausbau der Ladeinfrastruktur ist dabei wichtig für den Erfolg der Elektroautos. Die Ampel-Koalition will sich dabei auf die Schnellladeinfrastruktur fokussieren. (Daimler-Chef Ola Källenius spricht Klartext: Chipmangel bleibt ein Problem)

Ola Källenius hält eine Rede. (Symbolbild)
Ola Källenius lobte den Koalitionsvertrag auf LinkedIn. (Symbolbild) © Sepp Spiegl/Imago

Die Ziele, die SPD, Grüne und FDP im Koalitionsvertrag festgehalten haben, decken sich dabei mit denen von Daimler und Mercedes. „So können noch mehr Autos elektrisch werden und elektrische Autos wirklich grün. Auch höhere Investitionen, schnellere Genehmigungsverfahren und ein digitaler Aufbruch in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft werden uns guttun“, betont Källenius. (Mercedes EQB im Test: Das kann er besser als die elektrische A-Klasse)

Daimler: Fokus auf Elektromobilität – vollelektrisch bis 2030

Bei der Daimler-Tochter Mercedes-Benz soll der Fokus ebenfalls auf dem elektrischen Fahren liegen. Bereits 2025 sollen vollelektrische Autos sowie Plug-in-Hybride 50 Prozent der Neuverkäufe der Schwaben ausmachen. Bis Ende des Jahrzehnts will man dann überall dort vollelektrisch werden, wo es „die Marktbedingungen zulassen“. (Mercedes S 580 e im Test: So fährt sich der Sechszylinder mit E-Unterstützung)

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Dass Mercedes-Benz dieses Ziel ernst nimmt, zeigte sich auch am Rand der UN-Klimakonferenz in Glasgow (Schottland). Dort sprachen sich 30 Staaten und Konzerne für das Aus für Verbrennungsmotoren aus. Zu den Unterzeichnern der Erklärung gehören auch Daimler und Mercedes-Benz.

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