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BMW 8er überarbeitet: Das wird bei Coupé, Cabrio und M8 besser

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Von: Marcus Efler

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Im Gegensatz zu manchen Konkurrenten pflegt BMW sein großes Coupé weiter. Das Facelift der 8er-Reihe wertet Design und Interieur auf.

München – Das BMW 8er Gran Coupé ist zusammen mit dem Mercedes CLS (der eingestellt wird) und dem Audi A7 ein Vertreter einer aussterbenden Art. Denn im andauernden SUV- und Elektrowirbel gehen die klassischen Reisecoupés im Stile eines klassischen Gran Turismo fast unter. Dabei hat gerade BMWs 8er-Reihe eine eingeschworene Fan-Gemeinde, die auch das umstrittene Heck-Design nicht weiter stört. Aus gutem Grund, denn das BMW 8er Grand Coupé macht vor allem bei der Dynamik eine gute Figur. Das gilt für die handelsüblichen Versionen und noch viel mehr für den M8 Competition – bei einem Leergewicht von immerhin knapp zwei Tonnen. (BMW Alpina B8 Gran Coupé im Test: Besser als das Serienmodell?)

BMW 8er-Reihe, fahrend
Sportlich auf Langstrecke: Die überarbeitete 8er-Reihe von BMW © BMW

BMW 8er überarbeitet: Das wird bei Coupé, Cabrio und M8 besser

Wie es das gute Automobil-Brauchtum und die Vertriebsexperten wollen, steht in der Mitte des Lebenszyklus eine Modellpflege an. Allerdings fällt die bei der 8er-Modellreihe eher überschaubar aus, orientiert sich an Optik- sowie Ausstattungsdetails und natürlich am Infotainment. Das bedeutet, dass es den BMW 8er nach wie vor als Coupé und Cabrio gibt, mit Sechszylinder und Achtzylindermotoren (Benziner und auch weiterhin Diesel), die eine Leistungsspanne von 333 PS bis 530 PS beim BMW M850i xDrive abdecken. Wie bei den leistungsstarken BMWs üblich, kann der Kunde zwischen klassischem Heck- und Allradantrieb wählen. Die sportliche Speerspitze bildet nach wie vor der BMW M8 Competition mit 625 PS. (BMW baut weiter Verbrenner: Vorstand verrät Details zu neuen Motoren)

BMW 8er Cabrio, stehend, von seitlich hinten
Das auffällig gestaltete Heck (hier am 8er Cabrio) trifft nicht jedermanns Geschmack. © Agnieszka Doroszewicz/BMW

BMW 8er überarbeitet: M Sportpaket für alle

Grundsätzlich stattet BMW die Facelift-Modelle serienmäßig mit dem beliebten M-Sportpaket aus, was sich vor allem bei der dynamischeren Front, den mindestens 19 Zoll großen Rädern mit Doppelspeichen-Felgen und der M-Bremsanlage mit den blauen Sätteln zeigt. Wer ganz oben in das Regal greift und sich eines der Topmodelle sichert, bekommt 20-Zöller, ein M-Sperrdifferenzial und eine noch standfestere Bremse mitgeliefert. Fans des hervorragenden Reihensechszylinders müssen das M Sportpaket Pro ordern, um in den Genuss dieser Details zu kommen. Damit der Vorausfahrende auch weiß, was sich da im Rückspiegel nähert, ist die Niere mit einer Wasserfallbeleuchtung versehen, die vom Fahrer aber immerhin deaktiviert werden kann. Wer sich das M8 Competition Coupé in die Garage stellt, bekommt das Laserlicht serienmäßig. (BMW wirbt beim Super Bowl: Comeback nach sieben Jahren)

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BMW 8er überarbeitet: Jeff-Koons-Version für über 300.000 Euro

Alle Versionen erhalten den 12,3 Zoll großen Touchscreen, das den 10,25-Zoll-Schirm als Kommandozentrale ablöst. Gefüttert wird der neue Monitor durch die neueste Version der Infotainment-Software. Analog zum M-Sport-Karosseriepaket greift der Fahrer jetzt serienmäßig in ein M-Lenkrad und dessen dickeren Kranz. Multifunktionssitze und Merinol-Leder werten nun ohne Aufpreis das Interieur auf.

Interieur des BMW 8er Cabrio
Das Interieur wirkt nun noch edler, der Touchscreen wuchs deutlich. © Agnieszka Doroszewicz/BMW

Wer darüber hinaus etwas Besonderes will, legt auf den Grundpreis von 96.900 Euro noch ein paar Scheine drauf und sichert sich eines der auf 100 Fahrzeuge limitierten Sondermodelle namens „The 8 x Jeff Koons“, die vom amerikanischen Künstler gestaltet wurden. Mit dem hat BMW schon 2010 mit beim BMW M3 GT2 Art Car zusammengearbeitet. Jetzt zelebriert der Münchner Autobauer erneut ein Sondermodell mit einer mehrschichtigen Lackierung in elf Farben und einem Innenraum, der mit feinstem Leder in Rot- und Blautönen ausstaffiert ist. Damit die Beifahrer auch wissen, dass sie in keinem 0815-BMW sitzen, ist die Signatur des Künstlers eingraviert. Sein Preis: über 300.000 Euro. (Wolfgang Gomoll/press-inform)

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