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Corvette E-Ray: Chevrolet verpasst Sportwagen zum 70-jährigen Jubiläum einen Elektroantrieb 

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Von: Simon Mones

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Die Corvette soll in Zukunft rein elektrisch fahren. Fürs Erste verpasst Chevrolet ihr aber nur einen Hybrid-Antrieb und den Namen E-Ray.

Geht es nach dem Grip-Moderator Matthias Malmedie ist die Corvette C8 ein „wahnsinnig geiles Auto“. Eine Meinung, die man sicher auch im Hause Chevrolet teilen dürfte. Doch auch bei dem US-Sportwagen stehen die Zeichen auf Zukunft und Elektromobilität. Und die beginnt mit der Corvette E-Ray.

Es handelt sich jedoch nur um einen ersten Schritt in Richtung Elektroauto, denn Chevrolet wird den Mittelmotor-Sportwagen Corvette C8 künftig auch mit Hybridantrieb anbieten. Der 502 PS starke 6,2-Liter-V8 mit Achtgang-Automatik erhält dann Unterstützung von einem Elektromotor an der Vorderachse mit 163 Pferdestärken.

Eine Chevrolet Corvette E-Ray.
Die Corvette bekommt von Chevrolet zum 70-jährigen Jubiläum einen Hybridantrieb. © Chevrolet

Corvette E-Ray: Chevrolet verpasst Sportwagen zum 70-jährigen Jubiläum einen Elektroantrieb 

Die Gesamtleistung des eAWD genannten Allradantriebs liegt bei 664 PS (488 kW). Dank Elektro-Boost soll die E-Ray in deutlich unter drei Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h sprinten – eine neue Bestmarke in der langen Historie der Corvette. Und die erstreckt sich inzwischen über 70 Jahre.

Kein Wunder also, dass man sich erstmal langsam an das Thema Elektromobilität rantastet, statt direkt einen reinrassigen E-Sportler zu bauen. Wirklich weit kommt man mit der elektrischen Corvette C8 aber nicht, die Batterie ist nämlich nur 1,9 kWh groß. Eine genaue Reichweite gibt Chevrolet nicht an.

Corvette E-Ray: Rein elektrisch im Stealth Mode – bis 72 km/h 

Geladen wird die Batterie der Corvette E-Ray nur per Rekuperation. Eine externe Lademöglichkeit gibt es nicht. Sobald die Batterie leer ist, übernimmt automatisch der V8-Motor den Antrieb des Sportwagens. Selbiges gilt auch für die Geschwindigkeit. Bis 72 km/h kann im Stealth Modus rein elektrisch gefahren werden, wird auf den Verbrenner gewechselt.

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Ab der zweiten Jahreshälfte wird die Corvette E-Ray in den USA verfügbar sein. Die Preise für das Coupé starten bei umgerechnet rund 96.600 Euro, fürs Cabriolet bei rund 103.000 Euro. In Europa dürfte es bei 160.000 Euro losgehen, vermutet AutoBild. Zur Serienausstattung der E-Ray-Version gehören das Magnetic-Ride-Control-Fahrwerk und Carbon-Keramik-Bremsen von Brembo. (Mit Material von SP-X)

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