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Probleme durch Chipmangel: Worauf Corvette-Kunden vorerst verzichten müssen

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Der Mangel an Halbleitern bringt viele Autobauer in Schwierigkeiten. Auch Chevrolet muss bei der Corvette nun Maßnahmen ergreifen.

Bowling Green (USA) – Wohl noch nie wurde die Automobil-Welt derart durchgeschüttelt wie aktuell. Neben der Umstellung auf Elektromobilität kämpfen die Hersteller im Moment vor allem mit den Auswirkungen der Corona-Krise. Für die Kunden bedeutet das teils extrem lange Lieferzeiten. Der Mangel an Halbleitern führt dazu, dass die Autobauer teils zu ungewöhnlichen Methoden greifen müssen, um weiter Fahrzeuge produzieren zu können. BMW verbaute zumindest vorübergehend in manchen Modellen keine Touchscreens mehr, beim französischen Autobauer Peugeot verbaute man kurzfristig wieder analoge Instrumente statt digitaler Displays.

Probleme durch Chipmangel: Worauf Corvette-Kunden vorerst verzichten müssen

Und auch das Jahr 2022 dürfte für die meisten Autohersteller in Bezug auf Halbleiter schwierig werden – denn unter anderen rechnet der riesige Autozulieferer Bosch auch in diesem Jahr weiter mit Chipmangel. Nun jedenfalls haben die Auswirkungen des Chipmangels offenbar die Produktion des Mittelmotor-Sportwagen Corvette C8 erreicht.

Fahraufnahe einer Corvette C8 Stingray
Die Corvette C8 Stingray setzt erstmals auf das Konzept eines Mittelmotor-Sportwagens. © Chevrolet

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Probleme durch Chipmangel: Corvette vorerst ohne Rückfahr-Assistent

Wie „Corvette Action Center“ berichtet, war der Hersteller Chevrolet gezwungen, aufgrund des Mangels an entsprechenden Halbleitern den Rückfahr-Assistenten aus dem Programm zu nehmen. Das System arbeitet mit Ultraschallsensoren an der hinteren Stoßstange – nähert sich der Fahrer beim Rückwärtsfahren einem Objekt, ertönt ein Warnsignal. Besonders wichtig ist so ein Helferlein natürlich in Fahrzeugen, die nach hinten nicht unbedingt übersichtlich sind – wie etwa die Corvette C8. (122 nagelneue Corvette C8 warten auf Verschrottung – das steckt dahinter)

Wer eine Corvette mit dem Rückfahr-Assistenten bestellt hat, erhält eine Gutschrift in Höhe von 50 US-Dollar (rund 44 Euro). Das ist natürlich nicht wirklich viel – aber es wird davon ausgegangen, dass die Funktion noch vor Ende des Jahres 2022 nachgerüstet werden kann. *merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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