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Bußgeld: Motor läuft beim Scheiben frei kratzen? So teuer kann es werden

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Bevor man morgens ins Auto steigt, ist nun häufig wieder Scheiben kratzen angesagt. Dabei den Motor warmlaufen zu lassen, scheint vielleicht praktisch, kann aber teuer werden.

Es ist verlockend: Beim Eiskratzen* den Innenraum im Auto und damit die ausgekühlten Scheiben schon mal etwas anwärmen, indem man den Motor laufen lässt. Das schadet aber der Umwelt und macht unnötigen Lärm und wird deshalb mit einem Bußgeld von bis zu 80 Euro bestraft, warnt der ADAC.

Lieber plant man genügend Zeit für das Eiskratzen ein. Und immerhin wird einem bei der Bewegung selbst etwas wärmer. Nur ein Guckloch freikratzen reicht aber nicht. Sind die Scheiben nicht komplett klar, droht ein Bußgeld von 10 Euro.

Bußgelder drohen
Beim Scheiben frei kratzen muss der Motor aus bleiben. Ein Guckloch reicht übrigens nicht aus. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

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Beim Kratzen nicht zu viel Druck ausüben und nicht zu wild hin- und herschaben. Sonst wirken Schmutzteilchen wie Schmirgelpapier und beschädigen die Scheibe. Am besten ist ein stabiler Kunststoff-Schaber, keinesfalls einer aus Metall.

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Wer vereisten Scheiben vorsorgen will, kann die Windschutzscheibe mit einer Folie abdecken. Außerdem wichtig für gute Sicht: genügend Frostschutzmittel in der Scheibenwischanlage. (dpa) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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