1. 24auto
  2. News

BMW XM: Super-SUV mit dem bösen Blick – Serienmodell wird kaum anders

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Marcus Efler

Kommentare

Am Design des BMW XM scheiden sich die Geschmäcker. Den Erfolg des Serienmodells wird das wohl kaum bremsen – dafür sorgt schon die spektakuläre technische Ausstattung.

München – Der BMW XM ist der neue Super-Crossover im prall gefüllten Markenportfolio der Münchner Bayern. Er ist mächtiger als der BMW X7 und wilder als das Powerdoppel aus X5 M und X6 M. Auffällig sind der gewaltige Kühlergrill, der schon heftige Reaktionen im Netz hervorgerufen hat, markige Linien und ein Auftritt, der manchen Angst macht.

Das Serienmodell des BMW XM dürfte Ende 2022 zum Kunden rollen, etwas nach der nächsten 7er-Reihe – und wie diese mit dem neuen Marken-Gesicht. Bei dem sind Blinker und Tagfahrlicht von den LED-Hauptscheinwerfern getrennt. Daran werden sich nicht nur ausgemachte BMW-Fans erst einmal gewöhnen müssen. Der BMW XM, der ebenso wie die anderen großen Crossover im Stammwerk Spartanburg in South Carolina produziert wird, wird dann ausschließlich als M-Version mit Powerhybrid angeboten. (Mega-Grill: China-Van toppt sogar die Riesen-Niere von BMW)

BMW XM, stehend
Wuchtiger Auftritt: Die Studie zeigt das Design des XM-Serienmodells schon recht konkret. © BMW

BMW XM: Super-SUV mit dem bösen Blick – so kommt es als Serienmodell

Sein aufgeladener Achtzylinder entfaltet mit 550 Nm Elektrounterstützung ein maximales Drehmoment von gigantischen 1.000 Nm und 750 PS. Rein elektrisch kann das Modell, mit dem sich die M GmbH zum 50. Geburtstag selbst beschenkt, immerhin 80 Kilometer weit auf seinen mächtigen 23-Zöllern fahren. Damit würde er sogar die künftige Voraussetzung für die Umweltprämie erfüllen – allerdings mit dem Preis wohl weit über deren Limit liegen.

BMW XM, stehend, von seitlich hinten
Zeigt Kante auch am Heck: Der BMW XM © BMW

„Mit dem BMW Concept XM interpretieren wir das Segment der High- Performance-Automobile völlig neu. Es unterstreicht die Fähigkeit der BMW M GmbH, mit herkömmlichen Konventionen zu brechen und Grenzen zu verschieben, um den Fans der Marke das ultimative Fahrerlebnis zu bieten“, wirbt Franciscus van Meel, Geschäftsführer BMW M GmbH, „mit dem Serienmodell, dem ersten reinen BMW M seit dem legendären BMW M1, machen wir außerdem deutlich, wie wir die Elektrifizierung unserer Marke Schritt für Schritt umsetzen werden.“ (BMW ohne Touchscreen: Folgen des Chipmangels immer heftiger)

Interieur des BMW XM
Aus den Elektro-Modellen bekannt: Das breite Display des XM. © Agnieszka-Doroszwwicz/BMW

Noch mehr spannende Auto-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

BMW XM: Interieur zwischen Luxus und Sportlichkeit

Innen bietet die Konzeptstudie, die schon recht genau das Serienmodell vorwegnimmt, viel Leder, Luxus und Opulenz. Dazu blickt der Fahrer auf das aus BMW iX und i4 bekannte Curved Display, und bedient das Fahrzeug dabei in erster Linie mit Touchfunktionen und per Sprache. Überraschenderweise ist der BMW XM nach wie vor mit einem Dreh-Drück-Steller auf der breiten Mittelkonsole ausgestattet, über sich viele Funktionen eher auf traditionelle Weise steuern lassen. Braunes Leder in Vintage-Optik, Kupfer und Karbon sollen eine Brücke zwischen Luxus und Motorsport schlagen. Eine kräftige Zierspange trennt den Fahrerbereich klar von den weiteren Bereichen des Fahrzeugs.

Bleibt abzuwarten, wie der XM (über dessen Name sich BMW mit Citroën einigen musste) bei den M-Fans ankommt – und den Besuchern der Kunstmesse Art Basel, wo das Super-SUV das erste mal öffentlich gezeigt wurde. Die ersten Kunden haben angeblich schon in Interesse an dem Powerhybriden bekundet. (Stefan Grundhoff/press-inform)

Auch interessant

Kommentare