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BMW baut weiter Verbrenner: Vorstand verrät Details zu neuen Motoren

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Von: Marcus Efler

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Alles Elektro oder was? Nicht für BMW: Entwicklungsvorstand Frank Weber erklärte in einem Interview, wie sich die Münchner die Zukunft des Verbrennungsmotors vorstellen.

München  – Die Diskussion um die Zukunft des Verbrennungsmotors nimmt Fahrt auf. Gerade erst bezweifelte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (51), dass dieser mithilfe synthetischer Kraftstoffe, sogenannter E-Fuels, eine Zukunft hätte. Viele Staaten und Konzerne wollen ihn abschaffen, die EU-Kommission betreibt sein Verbot ab 2035.

Doch nicht alle Autohersteller ziehen beim Umstieg auf Elektroantrieb mit. So möchten japanische Autohersteller den Spritmotor retten und auch für BMW ist die Sache noch lange nicht entschieden, wie Vorstandschef Oliver Zipse (57) bereits deutlich erklärt hat. (BMW-Stromer tönen bald schöner: Hollywood-Star designt neue Sounds)

Produktion eines Verbrennungsmotors bei BMW (Symbolbild)
Zukunftsfähig: Produktion eines Verbrennungsmotors bei BMW (Symbolbild) © BMW

BMW baut weiter Verbrenner: Vorstand verrät Details zu neuen Motoren

Nun bekräftigte BMW-Entwicklungsvorstand Frank Weber (55) die Haltung des Münchner Konzerns. „Eins steht für uns fest: Wir brauchen den hochmodernen Verbrenner noch einige Jahre, um effektiv den CO2-Ausstoß im Pkw-Sektor global zu reduzieren“, erklärte Weber in einem Interview mit dem Magazin „Auto Motor und Sport“. BMW werde deshalb eine neue Generation von Verbrennungsmotoren entwickeln: „Otto, Diesel, Sechs­zylinder, Achtzylinder“, konkretisierte Weber: „Die sind dann technologisch auch für die kommenden Abgasnormen gerüstet.“ (Elektroautos werden unbeliebter – das steckt hinter der verblüffenden Trendwende)

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BMW baut weiter Verbrenner: Kunden sollen nicht zu Entscheidung gezwungen werden

Ausgehend vom Sechszylinder, werde man die CO2-Emissionen massiv senken. Ausdrücklich solle es sich dabei nicht nur um Optimierung bestehender Spritmotoren handeln, sondern es „steckt was völlig Neues im Zylinderkopf“.

BMW-Entwicklungsvorstand Frank Weber (Symbolbild)
Klare Ansage: BMW-Entwicklungsvorstand Frank Weber (Symbolbild) © BMW

Schließlich, so Weber, werde es auch 2025 noch viele Menschen geben, die wegen der lückenhaften Infrastruktur kein Elektroauto fahren könnten. Man werde die Kunden nicht nötigen, sich zwischen dem „Neuen und dem vermeintlich Alten entscheiden zu müssen“.

Parallel treibt BMW auch die Entwicklung des Elektromotors weiter voran. Derzeit setzt BMW vor allem auf Fahrzeuge wie die nächste 7er-Reihe, die sowohl von Verbrennungs- als auch mit Elektromotoren angetrieben werden.

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