1. 24auto
  2. News

BMW reagiert auf Ukraine-Krieg – und setzt klares Zeichen

Erstellt:

Von: Simon Mones

Kommentare

Der Krieg in der Ukraine hält die Welt im Atem. BMW zieht nun ebenfalls Konsequenzen und folgt dabei Unternehmen wie Apple und Ford.

München – Noch immer tobt der Krieg in der Ukraine. Zwar führen beide Seiten immer wieder Friedensverhandlungen, doch noch scheint ein Ende des Konfliktes nicht in Sicht. Derweil sind die Folgen auch in Deutschland immer mehr zu spüren: Die Spritpreise explodieren und auch immer mehr Hersteller müssen ihre Produktion stoppen, weil wichtige Teile fehlen.

Neben Volkswagen, Porsche und Mercedes ist auch BMW betroffen und wird in der kommenden Woche in Dingolfing keine Autos bauen, wie ein Sprecher der Mediengruppe „Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung“ sagte. Auch in anderen europäischen Werken kommt es demnach zu Produktionsausfällen.

BMW reagiert auf Ukraine-Krieg – und stoppt Verkauf in Russland

Der bayrische Autokonzern bezieht seine Kabelbäume bislang aus der West-Ukraine. „Mit unseren Lieferanten sind wir in intensiven Gesprächen“, sagte der Sprecher. Zudem hat BMW auch weitere Konsequenzen aus dem russischen Einmarsch gezogen.

Das BMW-Logo an einem Messestand (Symbolbild)
BMW stellt den Verkauf und die Produktion seiner Autos in Russland vorerst ein. (Symbolbild) © Sven Simon/Imago

Der Münchner Konzern unterstützt die Sanktionen gegen Russland ausdrücklich. Daher unterstützt BMW die Menschen in der Ukraine mit einer Sofortmaßnahme für eine Hilfsorganisation der Vereinten Nationen. Auch Volkswagen hatte angekündigt, die UN mit einer Spende zu unterstützen.

BMW reagiert auf Ukraine-Krieg – und setzt klares Zeichen

„Wir verurteilen die Aggressionen gegenüber der Ukraine und verfolgen mit großer Besorgnis und Betroffenheit die Entwicklungen“, betonte BMW. Daher geht der Konzern noch einen Schritt weiter und stoppt Bau von Autos im russischen Kaliningrad und den Export nach Russland bis auf Weiteres.

Noch mehr spannende Auto-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können

Damit folgt man zahlreichen Unternehmen, die sich bereits aus Russland zurückgezogen haben. Darunter sind beispielsweise der Technologie-Riese Apple und der US-Autobauer Ford. In dem Werk hat BMW im vergangenen Jahr zusammen mit seinem russischen Partner Avtotor 12.000 Autos gebaut. Insgesamt verkauften die Münchner 2021 49.000 Fahrzeuge in Russland.

Auch interessant

Kommentare