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BMW zieht beim i3 den Stecker: Produktions-Aus nach zehn Jahren

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Von: Simon Mones

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2013 startete BMW mit der i3-Produktion in Leipzig. Nach zehn Jahren ist nun jedoch Schluss.

München – Wir schreiben das Jahr 2011: Mit dem i8 präsentiert BMW einen Plug-in-Hybrid-Sportwagen. Zwei Jahre später rollen im September 2013 in Leipzig die ersten Exemplare des vollelektrischen BMW i3 vom Band. Doch die Nachfrage nach dem kompakten Elektroauto hält sich in den Anfangsjahren in Grenzen. In den Medien wird der Elektro-Pionier schon als Ladenhüter tituliert.

Inzwischen weiß man: BMW war mit dem i3 seiner Zeit schlicht weit voraus und teilt damit ein ähnliches Schicksal, wie es Audi mit dem A2 ereilte. Die Produktion stellte BMW jedoch nicht ein, dafür musste man lange auf weitere Elektroautos vom einstigen Vorreiter warten. Inzwischen setzten auch die Münchner wieder voll auf die Elektrifizierung, allerdings auch mit Hybrid-Modellen und konventionellen Autos wie der 4er-Reihe und deren Stromer-Version i4. (Papst Franziskus fährt jetzt BMW i3: Werbegag oder göttliche Fügung?)

BMW zieht beim i3 den Stecker: Produktions-Aus nach zehn Jahren

Dennoch zog BMW 2020 beim i8 den Stecker und stellte dessen Produktion nach 20.500 Exemplaren ein. Derweil entwickelte sich der i3 vom Ladenhüter zum Kassenschlager. Inzwischen hat BMW fast eine Viertelmillion Exemplare des Stromers verkauft.

Standaufnahme eines BMW i3 (schwarz) der Generation I01.
BMW stellt die Produktion des i3 im Juni ein. © BMW

„Der BMW i3 als weltweit einziges vollelektrisches Premiumfahrzeug im Kompakt-Segment konnte auch in seinem neunten Jahr noch zulegen: Mit 28.216 verkauften Fahrzeugen wurden 5,4 Prozent mehr BMW i3 als im Vorjahr verkauft“, betonte der bayrische Hersteller zuletzt. Dennoch zieht BMW nun auch beim i3 den Stecker, wie die Automobilwoche berichtete. (BMW iX im Test: Fährt hier das beste Elektro-SUV überhaupt?)

BMW zieht beim i3 den Stecker: iX1 und elektrischer Mini als Nachfolger

Nach zehn Jahren läuft die Produktion des Elektroautos in Leipzig im Juni aus. Einen direkten Nachfolger wird es für den i3 jedoch nicht geben. Das liegt daran, dass BMW mit dem elektrischen Mini und dem iX1 in diesem Segment neue Angebote mit großem Potenzial haben, wie eine Sprecherin erklärte. (Mini Cooper SE gegen BMW i3: Der knappe Sieg geht an den ...)

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Der elektrische Mini aus Oxford ist schon auf dem Markt, Ende des Jahres folgt dann der in Regensburg gebaute BMW iX1. Und auch in Leipzig sollen weiterhin Elektroautos vom Band laufen. Künftig soll dort nämlich der Mini Countryman produziert werden, der ebenfalls eine vollelektrische Variante bekommt. (Mit Material der dpa)

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