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Stinkefinger auf Blitzerfoto: Provokation kommt BMW-Fahrer teuer zu stehen

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Ein BMW-Fahrer passierte mit zu hohem Tempo eine Radarfalle und zeigte dabei den Stinkefinger. Das entstandene Blitzerfoto kommt ihn nun teuer zu stehen.

Ratingen – Wer mit überhöhtem Tempo geblitzt wird, der ärgert sich – keine Frage. Allerdings gibt es durchaus Positionen, an denen eine Radarfalle zur Sicherheit beiträgt: etwa vor Schulen oder Kindergärten. Dennoch kommt sich der ein- oder andere Verkehrssünder abgezockt vor – und reagiert dementsprechend. So hat ein Autofahrer in Sachsen, nachdem er geblitzt worden war, einfach kurzerhand die Radarfalle in sein Auto gepackt und ist damit davon gefahren. Manche gehen mit dem Thema Radarfalle eher humorvoll um, so dekorierte ein Unbekannter in Hürtgenwald in der Eifel in der Adventszeit einen Blitzer mit einem Weihnachtsmann-Rentier-Gespann. Ein BMW-Fahrer hat seinen Unmut über einen Blitzer auf ganz andere Art demonstriert – das kommt ihn nun teuer zu stehen.

Ein Mann zeigt auf einem Blitzerfoto den Stinkefinger
Obszöne Geste Richtung Blitzer: Sein Stinkefinger kommt einen BMW-Fahrer jetzt teuer zu stehen. © Kreispolizeibehörde Mettmann

Stinkefinger auf Blitzerfoto: Provokation kommt BMW-Fahrer teuer zu stehen

In Ratingen war der Mann mit 60 km/h statt der erlaubten 50 km/h in eine Radarfalle gefahren – und wurde geblitzt. Auf dem Foto ist klar zu erkennen, wie der BMW-Fahrer den Stinkefinger in Richtung Blitzer zeigt. Die Aktion, die sich bereits im Jahr 2020 abspielte, wird den Mann nun eine Stange Geld kosten. Das Ratinger Amtsgericht verurteilte den BMW-Fahrer wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro. Offenbar war ihm aber auch das egal – wie die Polizei in einem Facebook-Post berichtet, zeigte der Mann keine Reue, entschuldigte sich nicht. So ein Verhalten wird von Richtern meist hart bestraft. (Münchner 85 Mal in einem Monat geblitzt – das Bußgeld ist gewaltig)

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Stinkefinger auf Blitzerfoto: Wut-Aktionen gegen Radarfallen keine Seltenheit

Wie die Beamten berichten, sei so ein Verhalten kein Einzelfall: Immer wieder würden wütende Raser auf die Radarmessgeräte losgehen. So seien laut der Polizei Mettmann Blitzer schon umgetreten, mit Warnwesten verhüllt, angesprüht oder einfach weggestellt worden. Doch die Geblitzten gingen oft auch verbal auf die Beamten los, die die Messungen durchführen. Nicht immer bleibt es bei einem Wortgefecht: In einem Fall sei ein Kollege sogar körperlich angegriffen und verletzt worden.

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