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BMW-Raser heizt in Rekordzeit zum Flughafen – aber so bald wohl nicht mehr

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Von: Jasmin Pospiech

Da hat’s aber jemand richtig eilig gehabt! Ein BMW-Fahrer schafft es, in gerade mal acht Minuten aus der Kölner Innenstadt zum Flughafen. Dumm nur, dass die Polizei schneller ist als gedacht.

Köln – Kurzer Jubel, doch der hält nicht lange an: Denn dieser BMW-Fahrer kriegt die Quittung für seine rasante Fahrt. Er hat es besonders eilig, als er die Strecke von der Kölner Innenstadt zum Flughafen Köln/Bonn ähnlich einem Formel-1-Boliden entlanggerast ist. Dabei soll der Mann Polizeiangaben zufolge die 18 Kilometer von der Nord-Süd-Fahrt (= eine Hauptstraße in Köln) zum Flughafen in Rekordzeit geheizt sein.

BMW-Fahrer rast zum Flughafen in Rekordzeit – aber in Zukunft wohl nicht mehr

Normalerweise braucht man für die Fahrt, wenn wenig Verkehr ist, etwa 18 bis 20 Minuten. Doch der 64-jährige BMW-Fahrer, der morgens um fünf Uhr unterwegs ist, soll die Strecke in gerade mal acht Minuten geschafft haben! Doch was er nicht weiß: Ein Polizeibeamter hat dessen Wahnsinns-Fahrt tatsächlich handgestoppt. (Bald auch bei uns? Österreich will Raser-Autos einkassieren – doch es gibt ein Problem)

Bereits an einer roten Ampel, die der BMW-Besitzer geflissentlich ignoriert, nimmt der Polizist die Verfolgung auf. Löblich, denn eigentlich ist der Beamte nach dem Nachtdienst auf dem Weg nach Hause. (Mit Tempo 308 gefasst: Jugendliche brettern über die Autobahn – in Papas Mercedes-AMG)

Eingang mit Schriftzug „Köln Bonn Airport“ am Terminal 2 (Symbolbild)

Nach einem Raser-Rekord hat ein 64-jähriger Mann jetzt seinen Führerschein abgeben müssen. (Symbolbild) © Horst Galuschka/Imago

Zwar ruft er dann seine diensthabenden Kollegen an, fährt aber dem BMW weiter hinterher. Und das ist wohl gut so, denn der Verfolgte soll so ziemlich gegen alle Geschwindigkeitsbegrenzungen verstoßen, die es auf der Strecke gibt.

BMW-Fahrer rast zum Flughafen in Rekordzeit – Polizei erwischt ihn böse

„Nachdem der Verfolgte auch die Brücke mit etwa 100 km/h (erlaubt: 50 km/h) passierte, fuhr er mit etwa 170 km/h über den östlichen Zubringer (erlaubt: 80 km/h) in Richtung Flughafen. Dabei überholte er immer wieder andere Autofahrer Slalom-mäßig links wie rechts”, heißt es später in einem Facebook-Post der Kölner Polizei. Doch den Raser-Weltrekord hat diese Italienerin aufgestellt, als sie mit ihrem Ford Focus angeblich 700 km/h schnell gefahren sein soll.

Anschließend sei der Mann auch auf der Autobahn A59 viel zu schnell unterwegs gewesen, statt der erlaubten 100 km/h durchgehend 180 km/h gefahren – und das zehn Kilometer lang bis zur Flughafenausfahrt. Doch der Wahnsinn geht weiter: Kurz bevor der BMW-Fahrer den Flughafen erreicht, wofür er den Geschwindigkeitsrekord aufstellt, beschleunigt der 64-Jährige nochmals den Wagen auf der Kennedystraße auf 130 km/h, bevor er endlich an der Parkplatzschranke anhalten muss. (373 Punkte – neuer Flensburg-Rekord: So lange muss ein Verkehrssünder dafür in den Knast)

Das ist der Moment, in dem der Polizist sich ihm gegenüber zu erkennen gibt. Kurz darauf erscheinen auch die Kollegen vom Dienst. Mit der Folge, dass der Führerschein erst mal futsch ist und dem Raser eine Strafanzeige sicher ist. Das hat sich ja gelohnt! Noch mehr spannende Auto-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

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