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Blitz-Baustelle: Autobahn-Erneuerung braucht vier Tage statt zwei Monate

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Von: Marcus Efler

Durch schnellere Baumaßnahmen würden sich Ferien-Staus durch Autobahn-Baustellen deutlich verringern. Auf der A2 wurde nun eine Blitz-Baustelle getestet.

Lehrte (Niedersachsen) – Mitten zur Hauptreisezeit nerven sie wieder besonders: Baustellen auf der Autobahn. Die schmalen Fahrstreifen bremsen den Verkehrsfluss, oft müssen sich die Fahrzeuge dazu auf weniger Spuren als üblich drängen, was zu langen Staus vor dem Einfädeln führt. Und wenn es neben den Baggern kracht, ist die Strecke oft für Stunden gesperrt. Zusätzlich zu den mehrjährigen Mega-Baustellen gesellen sich in den Sommerferien noch kurzfristige Projekte, die aus Witterungsgründen in der warmen Jahreszeit durchgezogen werden müssen. (Auto-Drängler: Brutaler Lkw-Crash droht – trotz lebensrettender Technik)

Blitz-Baustelle: Autobahn-Erneuerung braucht vier Tage statt zwei Monate

Dass es mit etwas Planung aber auch ruckzuck gehen kann, hat nun eine Blitz-Baustelle auf der A2 bei Lehrte bewiesen. Für die Sanierung von vier Kilometern Strecke benötigten die Bauarbeiter gerade mal vier Tage – normalerweise würde so was zwei Monate dauern! Doch diesmal wurde der Turbo zugeschaltet. Gegenüber Bild.de hat die zuständige Außenstelle Hannover der Autobahn GmbH erklärt, mit welchen Maßnahmen und Tricks die Arbeiten derart durchschlagend beschleunigt wurden. (Mit E-Scooter auf Autobahn – weil Fahrer dessen Reichweite testen will)

Schweres Gerät auf Nachtbaustelle (Symbolbild)
Die Blitz-Baustelle auf der A2 brauchte nur vier Tage – statt zwei Monate. (Symbolbild) © Lars Berg/Imago

Das sind die wichtigsten Maßnahmen für eine Blitz-Baustelle

Im konkreten Fall der Lehrter Baustelle waren 300 Menschen und etwa 300 Maschinen 90 Stunden nonstop im Einsatz und bewegten in dieser Zeit auf 60.000 Quadratmetern (was ungefähr zehn Fußballfeldern entspricht) 24.000 Tonnen Material. Dass diese Schufterei so schnell über die Bühne ging, hat nicht nur das Zeitbudget und die Nerven der Autofahrer geschont, sondern auch die Klimabilanz entlastet: Die sonst üblichen, über Wochen und Monaten anhaltenden Staus vor und in Baustellen sind verantwortlich für viele Tonnen Kohlendioxid.

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