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Autozug nach Sylt: Mann löst mit kurioser Aktion Notbremsung aus

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Die Überfahrt mit dem Autozug nach Sylt dauert rund 35 Minuten – dank der kuriosen Aktion eines 50-Jährigen brauchten die Fahrgäste nun aber viel Geduld.

Westerland – Wer Kinder hat, kennt es nur zu gut: Vor einer längeren Autofahrt lohnt es sich, den Nachwuchs noch einmal auf die Toilette zu schicken – sonst kann man sich als Fahrer mit hoher Wahrscheinlichkeit schon nach bald nach einer entsprechenden Örtlichkeit umsehen. Und die Suche nach einem WC gestaltet sich – je nach Streckenlage – nicht immer einfach. Natürlich plagt auch Erwachsene gelegentlich ein dringendes Bedürfnis – so wie nun den 50-jährigen Beifahrer eines Ford Transit auf dem Autozug nach Sylt. Er konnte mit dem Verrichten seiner Notdurft offenbar nicht mehr warten – was am Ende zu einer Notbremsung des Zuges führte. (Schrottreifer Transporter mit frischem TÜV: Polizei stoppt völlig maroden Ford Transit)

Autozug nach Sylt: Mann löst mit kurioser Aktion Notbremsung aus

Die Überfahrt von Niebüll nach Westerland dauert nach Angaben des Zugbetreibers rund 35 Minuten – augenscheinlich zu lange für den 50-Jährigen: Er entschloss sich auf Höhe Keitum, das Fahrzeug zu verlassen und pinkelte kurzerhand vom fahrenden Zug. Dabei kam der Mann allerdings offenbar an das Notbremsseil – wodurch eine Zwangsbremsung des Zuges ausgelöst wurde. (Schock an Bahnübergang: Auto mit Mutter und Kind fast von Zug erfasst)

Autos auf dem Autozug nach Sylt während der Überfahrt. (Symbolbild)
Mit einer kuriosen Aktion hat ein 50-Jähriger auf dem Autozug nach Sylt eine Notbremsung ausgelöst. (Symbolbild) © Daniel Bockwoldt/dpa

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Mann pinkelt von Autozug und löst Notbremsung aus – nun droht ihm großer Ärger

Die gute Nachricht: Bei der Notdurft-Notbremsung wurde niemand verletzt. Während der Zugfahrt gilt eine Anschnallpflicht – das Fahrzeug während der Überfahrt zu verlassen, ist lebensgefährlich und natürlich auch verboten. (Mann verrichtet großes Geschäft neben Auto und wird von Polizei überrascht – so witzig reagiert er)

Ganz billig dürfte die Pinkel-Aktion für den 50-Jährigen am Ende nicht werden – schließlich musste seinetwegen ein ganzer Zug außerplanmäßig stoppen. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen eingeleitet.

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