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Autos nicht am Waldrand abstellen

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Hohe Brandgefahr: Autos nicht am Waldrand abstellen
In einigen Landesteilen herrscht nicht nur im Sommer Waldbrandgefahr. © Swen Pförtner/dpa/dpa-tmn

Im Sommer herrscht oft hohe Waldbrandgefahr. Aber in diesem Jahr in einigen Landesteilen schon im März. Darauf sollten Sie nun bei Spaziergängen und Ausflügen achten.

Berlin - Es ist ein sonnenreicher und trockener März. Die schlechte Seite davon ist eine hohe Waldbrandgefahr in vielen Teilen Deutschlands. Vor allem im Osten und Süden ist Stufe 4 von 5 des Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes erreicht. Der Rest Deutschlands liegt bis auf wenige Ausnahmen bei Stufe 3, das steht für eine mittlere Gefahr (Stand 23.3.).

Dass nun Waldbrände entstehen, kann auch auf natürliche Ursachen wie durch einen Blitzeinschlag zurückgehen. Meist liegt es aber am fahrlässigen Verhalten von Menschen.

Etwa in dem man Autos, deren Katalysatoren nach der Fahrt heiß sind, an Feldern und Wiesen oder auf Waldwegen abstellt, so die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). Trockenes Gras entzündet sich daran.

Lagerfeuer im Abstand von 100 Metern zum Wald

Wichtig ist, bei Ausflügen nicht direkt im Wald und auch nicht auf benachbarten Wiesen zu grillen oder ein Lagerfeuer zu entzünden. Denn ein Funkenflug kann in der näheren Umgebung Schaden anrichten. Daher rät die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, auf Flächen, die an Wälder grenzen, eine Mindestentfernung von 100 Metern zwischen der Feuerstelle und dem Waldrand einzuhalten.

In einigen Bundesländern ist das so auch gesetzlich vorgeschrieben, ganzjährig oder für die Zeit von Frühjahr bis circa Ende Oktober. Gleiches gilt fürs Rauchen im Wald. dpa

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