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Autobesitzer im Pech: Sturm schlägt doppelt zu – binnen weniger Wochen

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Von: Simon Mones

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Ein Sturmtief jagte zuletzt das andere. Ein Autobesitzer aus Ostholstein hatte gleich doppelt Pech.

Farve – Die vergangenen Wochen waren vor allem eins: sehr stürmisch. Eine Unwetterwarnung jagte die andere. Zunächst zog das Sturmtief „Nadia“ über das Land, kurz darauf sorgte das Orkantief „Zeynep“ für zahlreiche umgestürzte Bäume in ganz Deutschland

Der Norden Deutschlands war dabei besonders stark von den Stürmen betroffen. Die Orkantiefs verursachten in der Region zahlreiche Schäden und sorgten dabei auch für eine kuriose Geschichte. Denn Peter Braasch aus Farve in der Nähe von Oldenburg wurde gleich zweimal zum Opfer, wie die „Lübecker Nachrichten“ berichten.

Autobesitzer im Pech: Sturm schlägt doppelt zu – binnen weniger Wochen

Als Sturmtief „Nadia“ in der Region wütete, stürzte dem Bericht zufolge eine Pappel auf sein Auto und zerstörte es. Der 62-Jährige meldete den Schaden seiner Versicherung und besorgte sich ein neues Auto. „Ich hatte Glück, dass in Oldenburg ein passender Wagen auf dem Hof stand“, sagte Braasch. (Sturmschaden am Auto: Diesen Fehler sollten Sie jetzt auf keinen Fall machen)

Ein Baum liegt auf einem Auto. (Symbolbild)
Die Sturmtiefs Nadia und Zeynep haben einige Autos zerstört. (Symbolbild) © Jens Büttner/dpa

Nur wenige Wochen später ereilte ihn während dem Orkantief „Zeynep“ das gleiche Schicksal. „Das wollten wir auch erst gar nicht glauben, als die Einsatzmeldung kam“, erklärte Sven Voß, Amtswehrführer im Amt Oldenburg Land den „Lübecker Nachrichten“. „Gleiche Stelle, gleicher Einsatz, nur die Autofarbe war anders.“ (So fahren Sie mit Ihrem Auto sicherer bei Sturm)

Autobesitzer im Pech: Orkantief „Zeynep“ zerstört auch das neue Auto

Um ein Haar hätte Braasch noch Glück gehabt, denn als das Orkantief „Zeynap“ aufzog, wollte er sein neues Auto noch umparken. Doch da war es schon zu spät: „Ich hörte ein Rummsen, und eine Pappel stürzte auf mein Auto.“ Wie schon beim ersten Sturm verursachte die umgestürzte Pappel auch dieses Mal wieder einen Totalschaden. „Ich konnte es wirklich nicht glauben. Aber auf der anderen Seite war ich einfach nur froh, dass ich nicht drin saß“, betonte der 62-Jährige.

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Dieses Mal wurde er auf dem Hof seines Händlers jedoch nicht direkt fündig. Ohne Auto muss Braasch jedoch nicht auskommen. Fürs Erste ist der 62-Jährige mit einem Leihwagen unterwegs. Sein Arbeitgeber habe ihm angeboten, dass er einen Firmenwagen nutzen könne. „Überhaupt ist die Anteilnahme groß“, betonte Braasch. Trotz des doppelten Pechs will er auch weiterhin auf seinem gewohnten Parkplatz parken. Immerhin: Das Wetter scheint jetzt freundlicher zu werden.

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