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Zu wenig Platz: Autotransporter-Fahrer lässt VW Golf über Kabine „frei schweben“

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Er hatte zu wenig Platz auf seinem Autotransporter, also schuf der 45-jährige Fahrer einfach welchen – mit einer hochriskanten Beladungs-Aktion.

Türnich – Das Thema Ladungssicherung ist extrem wichtig – für den ein oder anderen Fahrzeugführer ist es aber dennoch eher ein lästiges Übel. Und so zieht die Polizei immer wieder abenteuerlich beladene Fahrzeuge aus dem Verkehr – gerade auch bei Autotransporten kommt es zu „kreativen“, aber leider auch sehr gefährlichen Lösungen. So transportierte kürzlich beispielsweise der Fahrer eines Pritschenwagens einen VW Polo auf einer Ladung Metallschrott – gesichert war der Kleinwagen nur notdürftig mit teils sogar defekten Spanngurten. Nun hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen erneut einen mehr als gewagten Autotransport gestoppt.

Er hatte zu wenig Platz auf seinem Autotransporter, also schuf der 45-jährige Fahrer einfach welchen – mit einer hochriskanten Beladungs-Aktion.
Hochgefährlich: Weil er zu wenig Platz hatte, ließ ein Autotransporter-Fahrer einen VW Golf einfach vorne „frei schweben“. © Polizei Köln

Zu wenig Platz: Autotransporter-Fahrer lässt VW Golf über Kabine „frei schweben“

Wie die Beamten berichten, hielten sie auf der A61 bei Türnich einen überladenen Autotransporter an. Die komplette Front eines VW Golf samt der Vorderräder schwebte quasi frei über der Fahrerkabine. Der 45-jährige Fahrer hatte für die kuriose Transportmethode auch eine relativ einfache Begründung: Platzmangel. Ähnlich gewagt, war kürzlich der Transport eines VW Caddy auf einer „wackeligen Konstruktion“ – ebenso wie der Transport eines Škoda Octavia Combi auf Baumstämmen auf einem Holzlaster.

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Autotransporter-Fahrer lässt VW Golf über Kabine „frei schweben“ –„Nur Kopfschütteln...“

Die Polizisten ließen das Platzmangel-Argument natürlich nicht durchgehen und untersagtem dem 45-Jährigen die Weiterfahrt. Erst als eines der Fahrzeuge abgeladen und der Fahrer eine Sicherheitsleistung hinterlegt hatte, ging es für ihn wieder auf die Autobahn.

Auf Facebook wird der Post der Polizei zum Fall des abenteuerlichen Golf-Transports fleißig kommentiert:

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