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Studie zeigt: Viele Briten schämen sich für ihr Auto – der Grund ist lächerlich

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Von: Jasmin Pospiech

Das Auto ist für viele Deutsche sehr wichtig. Da will es auch gehegt und gepflegt werden. In anderen Ländern ist es mehr Mittel zum Zweck und sieht auch oft entsprechend aus.

Großbritannien – Die Autoindustrie ist eine Schlüsselindustrie der deutschen Wirtschaft. Daher ist es auch kein Wunder, dass viele Deutsche an ihrem Fahrzeug hängen. Für die meisten ist es nicht nur ein Transportmittel, das sie von A nach B bringt, sondern auch ganzer Stolz und fast ein Familienmitglied. Daher geht es regelmäßig am Wochenende durch die Waschstraße und auch sonst wird sehr behutsam mit dem eigenen Auto umgegangen.

Manche gehen sogar so weit, dass Mitfahrer im Autoinneren nicht mal etwas essen dürfen – aus Sorge, dass Flecken auf den Sitzen zurückbleiben. Ganz anders sehen das wohl viele Briten.

Studie zeigt: Viele Briten schämen sich für ihr Auto – der Grund ist lächerlich

Die haben es offenbar nicht so mit der Autohygiene und sollen sich sogar für ihre dreckigen und teils heruntergekommenen Pkw schämen. Das hat zumindest die Studie eines US-amerikanischen Herstellers für Autopflegeprodukte („Armor All“) unter 2.000 befragten Autobesitzern ergeben. Mit dem Ergebnis, dass sich einer von sechs Teilnehmern für seinen Wagen geniert und fast die Hälfte der Befragten findet, dass sie ihr Auto mehr pflegen sollten, als sie es aktuell tun. („Rolling Coal“: Pick-up hat es auf Tesla abgesehen – und lässt Rauchwolke los)

Der verdreckte Außenspiegel eines Autos (Symbolbild)
Laut einer Studie reinigen viele Briten ihr Auto nicht regelmäßig. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago

Mehr als ein Drittel gibt an, dass ihnen der marode Zustand, in dem sich ihr Wagen befindet, peinlich ist – 41 Prozent glauben etwa, dass sie „schrecklich“ darin sind, ihr Auto zu reinigen. Und wiederum mehr als die Hälfte (54 Prozent) schämen sich für Kratzer und abgewetzte Stellen, die über die Jahre entstanden sind. (Frau blamiert Nachbarn im Netz, weil er Porsche Boxster verschimmeln lässt)

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Erst kürzlich wurde in Großbritannien beim Gewinnspiel eines britischen Autopflege-Herstellers der Preis für das „schmutzigste Auto“ vergeben. Dabei wurden Teilnehmer gebeten, Fotos vom Inneren ihres Wagens zu schicken und dann das schlimmste Messie-Auto gekürt. Dabei hat eine junge Mutter „gewonnen“.

Studie zeigt: Viele mögen auch Fahrzeugfarbe nicht

Die aktuelle Studie habe zudem herausgefunden, dass mehr ein Viertel der britischen Befragten die Farbe ihres Wagens nicht mag, 56 Prozent geben zu, sie nur gewählt zu haben, weil sie sich keine andere Lackierung leisten konnten. Außerdem will sich auch über ein Viertel der Teilnehmer kein neues Auto anschaffen – aus Angst, es ebenfalls zu ramponieren. Im Gegensatz zu den Deutschen, die jetzt trotz Corona-Krise mehr denn je Auto fahren und viele sogar überlegen, sich ein weiteres Fahrzeug anzuschaffen.

Immerhin haben sechs von zehn Befragten angegeben, dass sie regelmäßig ihr Fahrzeug waschen würden. Einige von ihnen fügen hinzu, dass ihnen die Autowäsche sogar Spaß mache. Es besteht also noch Hoffnung.

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