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Auf Durchschnittskurs: BMW 3er auf dem Prüfstand

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BMW 3er
Nur eine mögliche Form, in denen sich der 3er von BMW dem Publikum andient: Hier fährt die Limousine als GT-Version mit Fließheck vor. © BMW AG/dpa-tmn/Handout

Der 3er bildet einen Markenkern von BMW. Fans loben sein agiles Kurvenverhalten. Doch beim Gebrauchtkauf sollten sie auch auf etwas anderes achten. Denn bei der HU zeigt das Modell ein paar Schwächen.

Berlin - Der 3er ist bei BMW ein Klassiker. Fast 50 Jahre hat der Münchner Hersteller die Mittelklasse-Modellreihe nun schon im Programm. Eine ausgereifte Sache? Mit Blick auf das Abschneiden des 3er bei der Hauptuntersuchung (HU): teils, teils.

Nur bei der vierten HU schafft es das Modell „öfter mängelfrei zu sein als der Durchschnitt“, schreibt der „Auto Bild Tüv-Report 2023“.

Optisch überholt wurden unter anderem die Leuchten und die Stoßfänger, modernisiert wurde das Infotainment. Zu den technischen Neuerungen zählte ein Dreizylinder unter der Haube des 318i. 2016 gab es erstmals einen Plug-in-Hybrid.

Unterhalb des Mängeldurchschnitts bleiben auch die Lenkanlage, die Fußbremse sowie fast alle Licht-Komponenten. Die Abgasanlage erweist sich als zuverlässig, ebenso die Bremsleitungen.

Über alle Baujahre hinweg wird die vordere Beleuchtung überdurchschnittlich oft beanstandet, bis zum Alter von sieben wird ihm erhöhter Ölverlust bescheinigt.

„Beim Kauf eines 3ers sollte besonderes Augenmerk auf die einwandfreie Funktion der Feststellbremse, die Unversehrtheit der Achsfedern sowie der Dämpfung gelegt werden“, rät der Tüv-Report.

- 318i Advantage (2016); 100 kW/136 PS (Dreizylinder); 95.000 Kilometer; 13.600 Euro (Touring: 14.200 Euro).

- 330i xDrive Advantage (2017); 185 kW/252 PS (Vierzylinder; Allrad); 83.000 Kilometer; 21.600 Euro (Touring: 22.250 Euro).

- 318d GT (2019); 110 kW/150 PS (Vierzylinder); 80.000 Kilometer; 20.600 Euro. dpa

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