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„Schicker Benz“: Audi-Fahrer ohrfeigt 13-Jährigen wegen Scherz-Spruch

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Schüler veräppelten einen Audi-Fahrer mit einem Spruch – doch der Mann fand das gar nicht witzig: Er rastete aus und verpasste einem 13-Jährigen eine Ohrfeige.

Ahrensbök – Es gibt Autofahrer, denen fehlt ganz offensichtlich jedes Verständnis für Verhältnismäßigkeit. So fuhr kürzlich tatsächlich ein Mann nach einem schweren Autobahn-Crash mit seinem Wagen durch die Rettungsgasse bis zur Unfallstelle vor und verlangte, durchgelassen zu werden – er habe schließlich einen „wichtigen Termin“. Als die Einsatzkräfte versuchten, den Rowdy davon zu überzeugen, dass dies nicht möglich sei, wurde der Mann auch noch ausfällig. Nun hat sich ein Audi-Fahrer in Schleswig-Holstein einen üblen Ausraster geleistet und wurde sogar handgreiflich – wegen des Scherzes eines Schülers.

„Schicker Benz“: Audi-Fahrer ohrfeigt 13-Jährigen wegen Scherz-Spruch

Klar: So mancher Autobesitzer ist stolz auf sein Auto – und möglicherweise auch ein großer Fan der Marke, die er fährt. Doch ein Audi-Fahrer sah sich nun ganz offenbar durch den Spruch eines Schülers in seiner Ehre gekränkt. Wie die Polizei berichtet, hielt sich ein 13-Jähriger mit zwei älteren Mitschülern auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Ahrensbök auf. Einer aus dem Trio rief dabei dem Audi-Fahrer scherzhaft zu: „schicker Benz“. Anschließend gingen die drei Schüler in den Supermarkt.

Ringe in einem Audi-Grill (Symbolbild)
In Schleswig-Holstein ist ein Audi-Fahrer nach einem Schüler-Scherz ausgerastet. (Symbolbild) © Waldmüller/Imago

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Audi-Fahrer ohrfeigt 13-Jährigen nach Scherz-Spruch – Schüler leicht verletzt

Der Audi-Fahrer geriet nach dem Spruch mächtig in Rage – er folgte den Schülern „sichtlich erregt“ in das Geschäft, wie die Polizei berichtet. Im Supermarkt verpasste der Mann dem 13-Jährigen schließlich wortlos eine Ohrfeige. Solche Fälle von Selbstjustiz geschehen leider immer wieder – ziehen aber in der Regel auch Konsequenzen nach sich, selbst wenn die Aktion vermeintlich gut gemeint ist, wie im Falle eines selbstgemalten Zebrastreifen in einer Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern.

Der Schüler erlitt durch den Schlag des Audi-Fahrers leichte Verletzungen. Je nach Schwere so einer Ohrfeige, kann es beim Opfer auch zu längerfristigen Beeinträchtigungen kommen – wie der Fall des Comedians Oliver Pocher zeigt, der ebenfalls einen Schlag abbekam.

Jetzt sucht die Polizei nach dem Audi-Schläger: Der Tatverdächtige ist laut Beschreibung zwischen 30 und 50 Jahre alt und von „auffallend großer und kräftiger Gestalt“. Außerdem habe der Mann sehr kurze Haare beziehungsweise eine Glatze und sei zum Tatzeitpunkt dunkel bekleidet gewesen. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung ein. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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