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AMC Pacer aus Wayne’s World: So viel war einem Bieter das Filmauto wert

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Von: Simon Mones

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1992 sorgte Wayne’s World in den Kinos für Furore. Nun wurde der AMC Pacer aus dem Film versteigert – für eine relativ stolze Summe.

Update vom 2. Februar 2022, 15.44 Uhr: Der AMC Pacer aus dem Kultfilm „Wayne’s World“ (1992) hat einen neuen Besitzer. Ein Bieter war bereit, bei einer Versteigerung des auf Sammlerfahrzeuge spezialisierten Auktionshauses Barrett-Jackson die stolze Summe von 71.500 US-Dollar (umgerechnet rund 63.200 Euro) für das babyblau lackierte Gefährt mit den Flammen auf Kotflügel und Türen zu bezahlen.

AMC Pacer aus Wayne‘s World: So viel war einem Bieter das Filmauto wert

Beachtlich ist der Preis deshalb, weil ein AMC Pacer im Jahr 1976 (das Baujahr des Filmautos) in der Basisaustattung ab etwa 3.500 Dollar (knapp 3.100 Euro) zu haben war. Selbstverständlich war das damals auch nicht wenig Geld – doch der „Hollywood“-Bonus dürfte bei diesem versteigerten Pacer wohl den größten Teil des Auktionswerts ausmachen. Nicht der einzige Fall in letzter Zeit: Erst kürzlich wurde ein Pontiac Firebird Trans Am für knapp eine halbe Million US-Dollar versteigert, der einst Schauspieler Filmstar Burt Reynolds (82, † 2018) gehört hatte. Der Clou: Das Fahrzeug sieht dem Trans Am aus dem Erfolgsfilm „Ein ausgekochtes Schlitzohr“ (1977) zwar extrem ähnlich, hatte aber dort gar keinen Auftritt. Das Auto diente lediglich Werbezwecken und wurde dem Schauspieler später als Dank für seine Rolle in dem Film geschenkt.

Mike Myers und Dana Carvey sitzen auf dem Pacer aus Wayne’s World. (Symbolbild)
Der AMC Pacer aus Wayne’s World kommt bei Barrett-Jackson unter den Hammer. (Symbolbild) © Paramount/Courtesy Everett Collection/Imago

Erstmeldung vom 21. Januar 2022, 15.42 Uhr: Scottsdale (USA) – Mit einem Einspielergebnis von 183 Millionen US-Dollar (rund 161 Millionen Euro) zählte die Komödie Wayne’s World 1992 zu den erfolgreichsten Filmen und verpasst mit Platz 11 die Top 10 nur knapp. In dem Film rund um die beiden Rockmusikfans Wayne Campbell (Mike Meyers) und Garth Algar (Dana Carvey) war auch ein AMC Pacer mit von der Partie.

Das Filmauto dürfte vielen dabei vor allem wegen seines ungewöhnlichen Aussehens in Erinnerung geblieben sein. Denn der AMC Pacer (Baujahr 1976) wurden vom Studio in Babyblau mit Flammen lackiert. Abgerundet wurde das mit einem Satz Felgen, die jedoch nicht zusammen passten. Das Aussehen des „Mirthmobile“ – so der Spitzname im Film – war dabei Anspielung darauf, dass der Pacer lange als lahme und hässliche Loser-Karre galt. (Porsche aus „Bad Boys“ für mehr als eine Million Euro versteigert – Ex-Besitzer stinksauer)

AMC Pacer aus Wayne‘s World: Filmauto kommt unter den Hammer

Pünktlich zum 30-jährigen Jubiläum können die Fans von Wayne’s World das „Mirthmobile“ nun auf einer Barrett-Jackson-Auktion in Scottsdale Ende Januar versteigert. Der Pacer wurde laut Beschreibung restauriert und in den Filmzustand zurückversetzt. Entsprechend befinden sich im Innenraum auch ein Lakritz und Becherspender. (Ärger um Auktion von „The Fast and the Furious“-Mazda – „Kein Filmauto“)

Einzig das Soundsystem des Pacers entspricht nicht dem Zustand der Dreharbeiten zu Wayne’s World. Die ursprünglich verbauten 10-Zoll-Lautsprecher waren nämlich nicht funktionsfähig, daher wurde ein neues und verbessertes Audiosystem verbaut. („Knight Rider“: David Hasselhoff versteigert K.I.T.T. – das Ergebnis überrascht)

AMC Pacer aus Wayne‘s World: Filmauto wechselt nicht zum ersten Mal den Besitzer

Im Übrigen ist es nicht das erste Mal, dass Fans von Wayne’s World die Chance haben, das „Mirthmobile“ zu erwerben. Wie Motor1.com berichtet, wurde der Pacer nach den Dreharbeiten verkauft. 2015 erschien er dann in einer Folge der TV-Show Pawn Stars. (Batmobil als Geburtstagsgeschenk – welche Promi-Ehefrau es bekommen hat)

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Nur ein Jahr später kam das „Mirthmobile“ zum ersten Mal bei Barrett-Jackson unter den Hammer und wurde für 37.400 US-Dollar (rund 33.000 Euro) verkauft. Für ein Filmauto mag das nicht viel sein, für einen Pacer jedoch schon. Dieses Mal könnte der Wagen jedoch für deutlich mehr Geld weggehen. Einen Mindestpreis gibt es nicht.

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