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ADAC-Pannenstatistik: Die Tops und Flops des Jahres – wie schneidet ihr Auto ab?

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Von: Marcus Efler

Die neue ADAC-Pannenstatistik verrät, welche Autos besonders oft liegengeblieben – oder gar nicht erst losfahren. Auch ein deutscher Premium-Hersteller gehört zu den Verlierern.

München – Fast 3,4 Millionen Mal mussten die Pannenhelfer des ADAC im vergangenen Jahr ausrücken. Gegenüber dem Vorjahr ist das allerdings ein Rückgang von knapp zehn Prozent – was in etwa auch dem wegen Corona gesunkenen Verkehrsaufkommen entspricht. Der erste Lockdown im Frühjahr 2020 wirkte sich dabei besonders heftig aus, und ließ das Verkehrsaufkommen auf deutschen Autobahnen kurzzeitig fast um die Hälfte einbrechen. (ADAC-Auto wird selbst abgeschleppt – „Der zieht den Traktor rückwärts raus“)

Pannenhelfer des ADAC gibt Starthilfe. (Symbolbild)

ADAC: Vor allem wegen Starthilfe unterwegs. (Symbolbild) © Patrick Seeger/dpa

ADAC-Pannenstatistik: Die Tops und Flops des Jahres – wie schneidet ihr Auto ab?

Was sich nicht geändert hat: Nach wie vor ist eine schwächelnde Batterie die häufigste Ursache für einen Hilferuf bei den gelben Engeln; mit 46,3 Prozent der Einsätze lag die Starthilfe sogar klar über dem Wert des Vorjahres. Logisch: Autos, die wochenlang stehen, springen bekanntermaßen wegen entladener Batterien schlechter an. Vor allem im April, nach dem ersten und (für deutsche Verhältnisse) besonders harten Lockdown, war das sehr häufig der Fall. (Auto kaputt: Jogi Löw verpasst Bundesligaspiel – Bundestrainer bleibt auf Autobahn liegen)

Pkw Toyota Aygo stehend, von schräg vorne

Zuverlässig: Der Toyota Aygo. © Toyota

Das waren die Top-Autos:

Pkw VW Beetle Cabrio, offen fahrend

Auch als Cabrio gut unterwegs: VW Beetle. © Volkswagen

Und das waren die Flop-Modelle:

Neue ADAC-Pannenstatistik: Darum hat sie auch Lücken

Die Pannenstatistik des ADAC erlaubt zwar keine absoluten Qualitätsurteile über bestimmte Baureihen, zeigt aber Indizien und Tendenzen. So beeinflussen natürlich die eigene Pannendienste der Hersteller die Zahlen des ADAC. Auch wenn die Not-Hotline einer Automarke des ADAC schickt, rechnet der Autoclub diesen Einsatz heraus. Allerdings gleichen sich diese Fälle über alle Autohersteller ungefähr aus. Außerdem dürften hochpreisige Modelle in der Regel statistisch besser abschneiden als günstige, weil ihre Halter mehr in Pflege und Wartung investieren. Zusätzlich parken solche Autos häufiger in Garagen, was sie unter anderem weniger empfindlich gegenüber Batteriedefekte wegen Kälte macht. Ein gut von seinem Besitzer in Schuss gehaltenes Billigauto kann daher im Einzelfall durchaus genau so zuverlässig sein wie das Modell einer teuren Marke. (Mit Material von SP-X.)

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