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Weltweiter Elektroauto-Absatz: Tesla und Chinesen haben die Nase vorn

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Im Jahr 2022 verkauften sich Elektroautos weltweit deutlich besser als je zuvor. Vor allem China brummt. Dieses Jahr soll der Absatz weiter ordentlich zulegen.

Mit den Weiterentwicklungen bei Elektroautos geht auch die Zahl der hart gesottenen Gegner zurück. Die Reichweiten steigen, die Ladezeiten werden kürzer. Einige Probleme gibt es aber nach wie vor: So sinkt bei Kälte die Reichweite von Stromern teils beträchtlich – und auch in Sachen Ladeinfrastruktur muss sich in den nächsten Jahren noch viel tun. Dennoch werden weltweit immer mehr Elektroautos verkauft – die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr ist gewaltig.

Weltweiter Elektroauto-Absatz: Tesla und Chinesen haben die Nase vorn

So wurden im vergangenen Jahr weltweit rund sieben Millionen vollelektrische Autos (BEV) verkauft. Gegenüber dem Vorjahr mit rund 4,3 Millionen BEVs entspricht das einem Zuwachs um 63 %, wie aus der jüngsten Ausgabe des jährlich erscheinenden Electromobility Reports des Center of Automotive Management (CAM) hervorgeht. Mit Abstand größter Markt für Stromer bleibt China, wo knapp über fünf Millionen E-Fahrzeuge neu in den Verkehr kamen. Das CAM rechnet für 2023 mit einem weiteren Hochfahren der E-Mobilität auf zehn Millionen neue BEVs weltweit.

Ein E-Auto am Strassenrand wird geladen
Der Absatz von Elektroautos hat im Jahr 2022 deutlich zugenommen. (Symbolbild) © Sven Simon/Imago

Größter E-Autobauer mit gut 1,3 Millionen verkauften Neuwagen war vergangenes Jahr Tesla. Mit einer Steigerung von 321.000 auf 911.000 verkauften E-Autos kletterte BYD auf Rang zwei. Platz drei belegt SAIC mit 750.000 E-Autos – 140.000 mehr als im Vorjahr. Auch in Crashtests schnitten Fahrzeuge von Tesla und aus China zuletzt sehr gut ab.

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Weltweiter Elektroauto-Absatz: BMW auf Rang sieben, Mercedes auf Platz neun

Die VW Group belegt mit 572.000 weltweit verkauften Stromern Platz vier. Dahinter folgen die Chinesen Geely (381.000) und GAC (271.000). BMW belegt Platz sieben (216.000), die Mercedes-Benz-Gruppe rückte mit 133.000 BEVs auf Rang neun vor. Obwohl Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz allesamt ihre Elektro-Auslieferungen steigern konnten, sieht das CAM die Lage der deutschen Autohersteller als höchst angespannt, da sie stärker als Tesla und die Chinesen mit Versorgungsengpässen und dem grundsätzlichen Markthochlauf zu kämpfen haben. (Mit Material von SP-X)

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