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Suzuki Swift: Preise, Ausstattungsvarianten, Technische Daten - alles rund um den japanischen Kleinwagen

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Von: Arne Roller

Sechste Generation des Suzuki Swift fahrend
Die sechste Generation des Suzuki Swift © picture alliance/Suzuki/dpa-tmn

Der Suzuki Swift ist seit den 80er-Jahren ein Dauerbrenner in der Kategorie der Kleinwagen. Auch die nun schon 6. Generation gibt es wieder mit Allradantrieb.

Bensheim – Die erste Generation entstand 1983 noch in Zusammenarbeit mit General Motors, mit denen Suzuki zwischen 1981 und 2008 eine Partnerschaft unterhielt. Über die Jahre wurde der Swift auf dem internationalen Markt mit vielen verschiedenen Namen verkauft, so zum Beispiel in Japan als Isuzu Geminett und Suzuki Cultus oder von GM in den USA als Chevrolet Sprint und Pontiac Firefly. In der vierten Generation bekam er sein Design von den Italienern des Designstudio Vercarmodel Saro verpasst. Diese Baureihe durfte sich auch eine Saison lang im Rallyesport der WRC präsentieren. Und da man bei Suzuki Allradpionier ist und dafür bekannt, dass die eigenen Fahrzeuge, wenn auch eher klein, im Gelände absolute Könner sind, gibt es auch den Kleinwagen Swift schon seit der zweiten Baureihe von 1989 auch mit Allradantrieb.

Suzuki Swift: Rechtsstreit mit VW wegen des Kürzels „GTi“

Wegen des Kürzels GTi, dass Suzuki 2003 erstmals für die damals neue Sportversion des Swift nutzte, kam es zu seinem Rechtsstreit mit der Volkswagen AG, mit der man zu dieser Zeit sowieso im Klinsch lag, was Sie in unserem ausführlichen Artikel über den japanischen Hersteller aus Hamamatsu nachlesen können. VW sah seine Markenrechte am Namen „GTI“ verletzt, es könne zu Verwechslungen kommen. Der EuGH in Luxemburg sah das anders: Begründung: Viele Hersteller in ganz Europa (Nissan, Peugeot, Mitsubishi, Toyota) nutzen das Kürzel GTI, um technische Merkmale ihrer Modelle anzugeben. Die Branche verwendet das Kürzel für „Gran Turismo Injektion“ meist für sportliche Autos mit Benzin-Einspritzmotor. „Gran Turismo“ bedeutet übersetzt „Große Fahrt“. Der Begriff wird traditionell für relativ komfortable und gut motorisierte Fahrzeuge genutzt, die sich für Langstrecken eignen.

Suzuki Swift: Die aktuelle Generation im Detail

Seit 1996 werden die Swift für den deutschen Markt bei Magyar Suzuki Zrt. in Esztergom (Ungarn) hergestellt.

Knallgelb – offizieller Name „Champion Yellow“, ist beim Swift Sport die Kommunikationsfarbe. 

Der aktuelle Swift ist in den Ausstattungsvarianten Club, Comfort und Comfort+ erhältlich.

Wer für seine Smartphone optimale Konnektivität möchte, muss mindestens zur Comfort-Variante greifen, um Apple CarPlay und Android Auto mit an Bord zu haben.

Für die Varianten Club und Comfort steht der 1.2 DUALJET HYBRID mit 90 PS zur Verfügung. Ab der Modellvariante Comfort ist der Swift auch als Allradler erhältlich. Der 111 PS starke 1.0 BOOSTERJET-Motor ist in den Varianten Comfort und Comfort+ bestellbar. Wer das 6-Stufen-Automatikgetriebe haben möchte, muss zur höchsten Ausstattungsvariante in Verbindung mit dem 111-PS-Aggregat greifen. Für diese Kombination sind mindestens 20.460 Euro fällig.

In seiner eigenen Liga spielt der Suzuki Swift Sport. Mit seinem 140 PS starken Vierzylinder-Turbobenziner ist er ab 21.400 Euro erhältlich.

Die Preislisten finden sich auf suzuki.de bei jedem Modell unter dem Reiter „Ausstattung & Preise“. Alle Modelle können auf der Webseite im Konfigurator individuell zusammengestellt werden. Interessenten finden hier auch Finanzierungs- und Leasingangebote. Wer sich für einen Gebrauchtwagen oder Jahreswagen interessiert, wird ebenfalls direkt beim Hersteller fündig: Die Webseite bietet eine Suchmaschine für Gebrauchtwagenangebote. Für Suzuki-Besitzer und alle, die sich vorab über Zubehör informieren möchten, stehen entsprechende Kataloge zum Download bereit.

Suzuki Swift: die technischen Daten

1.2 DUALJET HYBRID

1.2 DUALJET HYBRID ALLGRIP

1.0 BOOSTERJET

1.0 BOOSTERJET Automatik

1.0 BOOSTERJET HYBRID

Sport 1.4 BOOSTERJET

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