Mercedes- und Tesla-Käufer: So alt sind sie wirklich – neue Studie überrascht
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Mercedes- und Tesla-Käufer: So alt sind sie wirklich – neue Studie überrascht

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Mercedes-Benz – der traditionsreiche Autobauer aus Stuttgart



Mercedes-Benz ist ein Premium-Autohersteller unter dem Dach der Daimler AG mit Sitz in Stuttgart. Der traditionsreiche deutsche Autobauer zählt gemeinsam mit BMW, VW, Audi und Porsche zu den Giganten am deutschen Automarkt. Für die sportliche Speerspitze der Fahrzeugpalette ist Mercedes-AMG verantwortlich. Mercedes-Benz Cars – zu dem auch die Marke Smart gehört – beschäftigte im Jahr 2020 über 150.000 Mitarbeiter und brachte rund 2,1 Millionen Fahrzeuge an den Kunden. Zu den bekanntesten Baureihen zählen die A-Klasse, die C-Klasse, die E-Klasse und die S-Klasse.

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Mercedes-Benz: Modelle und Geschichte – Alles zum Stuttgarter Autobauer



Mercedes-Benz ist eine Automarke unter dem Dach der Daimler AG. Der Autohersteller mit Hauptsitz in Stuttgart zählt gemeinsam mit BMW, Audi und Porsche zu den deutschen Premium-Herstellern. Für die sportliche Speerspitze der Fahrzeugpalette ist Mercedes-AMG verantwortlich. Chefdesigner des Autobauers ist Gorden Wagener (52). Der Geschäftsbereich Mercedes-Benz Cars – zu dem auch die Marke Smart gehört – zählte im Jahr 2020 mehr als 150.000 Mitarbeiter, im selben Jahr verkauft die Marke Mercedes-Benz rund 2,1 Millionen Fahrzeuge.
Ihren Ursprung hat die Marke Mercedes-Benz zum einen in der 1890 von Gottlieb Daimler (65, †1900) mit seinen Partnern Max Duttenhoffer (60, †1903) und Wilhelm Lorenz (83, †1926) gegründeten Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG). Anfangs wurden die Autos noch nicht unter dem Namen Mercedes verkauft. Die Marke geht auf Emil Jellinek (64, †1918) zurück. Der Geschäftsmann handelte ab 1898 mit Daimler-Fahrzeugen und nahm ab 1899 an Rennen teil. Dabei verwendete er das Pseudonym Mercedes – in Anlehnung an den Namen seiner Tochter: Mercédès Jellinek (39, †1929). Obwohl der Name Mercedes zunächst nur als Fahrername verwendet wurde, so erlangte er mit der Zeit im Zusammenhang mit der Daimler-Motoren-Gesellschaft eine gewisse Bekanntheit.

Mercedes-Benz: Die Geschichte des traditionsreichen Premium-Herstellers


Im Jahr 1900 wurde Emil Jellinek Vertriebspartner für Daimler-Fahrzeuge und -Motoren und vereinbarte die Fertigung eines neuen, leistungsstarken Motorenmodells namens „Daimler-Mercedes“. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Name Mercedes erstmalig als Bezeichnung für ein Produkt verwendet. Ein Jahr später wurde der Name nicht mehr nur für die Motoren, sondern auch für die Fahrzeuge genutzt. Und weil die Mercedes-Wagen bei der Rennwoche von Nizza extrem erfolgreich unterwegs waren, erlangte die Marke Mercedes schnell einen hohen Bekanntheitsgrad. Der Name Mercedes wurde 1902 für die DMG gesetzlich geschützt und der Mercedes-Stern im Jahr 1909 als Warenzeichen eingetragen. Ab 1910 wurde der Mercedes-Stern auch als Kühlersymbol vewendet – zunächst allerdings ohne den umschließenden Ring.
Der zweite Teil des Markennamens Mercedes-Benz führt auf den Ingenieur und Automobilpionier Carl Benz (84, †1929) zurück. Der von ihm entwickelte Benz Patent-Motorwagen Nummer 1 von 1885 gilt als erstes praxistaugliches Automobil. Bereits zwei Jahre zuvor hatte Carl Benz das Maschinenbau- und Automobilunternehmen Benz & Cie. gegründet.
Als offizielles Gründungsdatum der Marke Mercedes-Benz gilt das Jahr 1926: Damals fusionierte die Daimler-Motoren-Gesellschaft unter Federführung der Deutschen Bank mit dem Konkurrenten Benz & Cie. zur Daimler-Benz AG. So entstand schließlich auch der neue Markenname Mercedes Benz, der noch im selben Jahr zusammen mit dem Logo – dem Mercedes-Stern – geschützt wurde.

Mercedes-Benz: Die Produktionsstandorte des Premium-Herstellers


Im Stuttgarter Stadtbezirk Untertürkheim befindet sich die Zentrale des Daimler-Konzerns – auch die Entwicklungsabteilung hat hier ihren Sitz. Das Werk wurde bereits 1904 gegründet, um die 19.000 Menschen arbeiten hier. Gefertigt werden im Werk in Untertürkheim Motoren, Getriebe und Achsen – auch zwei Fabriken für die Fertigung von Batterien sollen am Standort entstehen. Zum Werk Untertürkheim gehören insgesamt sechs Standorte:

  • Untertürkheim
  • Bad Cannstatt
  • Hedelfingen
  • Mettingen
  • Brühl
  • Sirnau

Die Mercedes-Benz E-Klasse sowie das Flaggschiff des Autobauers – die Mercedes-Benz S-Klasse – rollen im Mercedes-Benz-Werk in Sindelfingen vom Band. Zudem wird in dem 1915 gegründeten Werk, das rund 25.000 Mitarbeiter beschäftigt, auch die Mercedes-AMG GT-Familie wird hier gebaut. Außerdem ist in Sindelfingen die Designabteilung des Autobauers – aktuell geleitet von Gorden Wagener – beheimatet. Auch an diesem Standort sollen künftig Batterien für Elektrofahrzeuge hergestellt werden.
Im 1938 gegründeten Mercedes-Benz-Werk in Bremen arbeiten rund 12.500 Mitarbeiter. Es ist das sogenannte Leitwerk für die Mercedes-Benz C-Klasse, die auch an den Standorten East London (Südafrika), Tuscaloosa (USA) und im Joint Venture-Werk BBAC in Peking (China) gebaut wird. Auch das erste Elektrofahrzeug der Stuttgarter der Mercedes-Benz EQC läuft hier vom Band. Insgesamt werden in Bremen zwölf Modelle gebaut. Das G-Modell von Mercedes-Benz wird bereits seit 1979 in Graz bei Magna Steyr gebaut.

Mercedes-Benz: Die Haupt-Baureihen des Premium-Herstellers


Die Haupt-Baureihen von Mercedes-Benz waren in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg Fahrzeuge der Mittelklasse, der oberen Mittelklasse und der Oberklasse – also im Prinzip die C-Klasse, die E-Klasse und die S-Klasse beziehungsweise deren Vorgängermodelle. Kleinstwagen und Kleinwagen, die in vor allem in den 1950er- und 1960er-Jahren die Masse der Deutschen mobil machten, produzierte Mercedes-Benz nicht. Ins Kompaktsegment stieg Mercedes-Benz mit der A-Klasse im Jahr 1997 erst sehr spät ein.
Ab Mitte der 1970er-Jahre wurde das Design der Mercedes-Benz-Modelle geprägt von Bruno Sacco (86). Der in Udine in Italien geborene Automobildesigner begann seine Laufbahn beim Stuttgarter Autobauer bereits im Jahr 1958 als Stilist und Konstrukteur. Ab 1975 übernahm Bruno Sacco als Nachfolger von Friedrich Geiger (88, †1996) die Leitung der Hauptabteilung Stilistik. Im Jahr 1993 wurde Bruno Sacco zum Leiter Design und Mitglied des Direktorenkreises befördert. 1999 übergab er schließlich den Posten des Chefdesigners nach 41 Jahren im Unternehmen an Peter Pfeiffer. Zuletzt wurde das Mercedes-Design von Gorden Wagener gestaltet.

Mercedes-Benz: Seit 2014 ist Maybach eine Ergänzungsmarke


Im Jahr 2000 hatte der Daimler-Benz-Nachfolge-Konzern DaimlerChrysler angekündigt, die Marke Maybach wieder aufleben zu lassen. Ab 2002 wurden in einer Manufaktur die ersten Maybach-Modelle produziert. Gefertigt wurden im wesentlichen die Modelle Maybach 57 und Maybach 62. Bereits 2011 verkündete der damalige Daimler-Chef Dieter Zetsche jedoch das Ende das Projekts. Seit 2014 ist Maybach eine Ergänzungsmarke für Mercedes-Benz, die unter anderem spezielle Mercedes-Benz-S-Klasse-Modelle vertreibt.
Um der Entwicklung und Produktion von Elektrofahrzeugen mehr Bedeutung zu verleihen, entschloss sich die Daimler AG zur Einführung einer neuen Submarke von Mercedes Benz. Unter dem Label Mercedes-Benz EQ werden künftig Elektroautos gefertigt: Erstes Serienmodell ist der Mercedes-Benz EQC. Auch die Elektrofahrzeuge von Smart tragen das zusätzliche Kürzel EQ.
Für Gebrauchtwagen hat Mercedes-Benz das Angebot Junge Sterne ins Leben gerufen. Neben einem Gebrauchtwagen-Check darf bei Fahrzeugen dieses Angebots die TÜV-Abnahme nicht länger als drei Monate zurückliegen, die nächste Wartung darf frühestens nach sechs Monaten (bis 7.500 Kilometer) anstehen. Wer ein Junge-Sterne-Fahrzeug kauft, erhält neben einem zehntägigen Umtauschrecht laut Website außerdem eine Zertifizierungsurkunde.

Mercedes-Benz SL: der legendäre Flügeltürer


Zu den legendärsten Fahrzeugen von Mercedes-Benz zählt sicherlich der Flügeltürer, mit der Verkaufsbezeichnung Mercedes-Benz Typ 300 SL (W198), der von 1954 bis 1957 im Angebot des Stuttgarter Autobauers war. Von 1957 bis 1963 wurde der Mercedes-Benz 300 SL als Roadster (W198II) angeboten. Das Fahrzeug markiert den Anfang einer bis heute erfolgreichen Baureihe.

Mercedes-Benz in der Oberklasse: die S-Klasse und ihre Vorgängermodelle


Die erste Mercedes-Benz S-Klasse, die auch diesen Namen trug, war die ab 1972 produzierte Baureihe 116. Allerdings gehen die Vorgängermodelle bis ins Jahr 1951 zurück. Die Mercedes-Benz-S-Klasse und ihre Vorgänger machten die Marke extrem populär, da das Modell bevorzugt als Dienstfahrzeug von hochrangigen Politikern genutzt wurde.

Mercedes-Benz in der oberen Mittelklasse: die E-Klasse und ihre Vorgängermodelle


Auch in der oberen Mittelklasse hat Mercedes-Benz eine lange Tradition. Die Bezeichnung E-Klasse für Fahrzeuge dieser Baureihe wird allerdings erst seit einem Facelift der Mercedes-Benz Baureihe 124 im Jahr 1993 verwendet.

Mercedes-Benz in der Mittelklasse: die C-Klasse und ihr Vorgängermodell, der 190er


Als erster „echter" Mercedes-Benz der Mittelklasse gilt der Mercedes-Benz 190 (W201). Das Fahrzeug wurde im Jahr 1982 vorgestellt und sollte vor allem dem erfolgreichen BMW 3er Käufer abjagen. Nach leichten Startschwierigkeiten entwickelte sich der Mercedes Benz 190 mit der Einführung immer neuer Modellvarianten (Mercedes-Benz 190 Diesel oder das Sportmodell Mercedes-Benz 190 E 2.3-16) zu einem Bestseller der Stuttgarter. Bis August 1993 rollten mehr als 1,8 Millionen Exemplare des Typs vom Band. Ein wesentlicher Grund für den Erfolg war der Bedarf nach sparsameren und kompakteren Luxus-Modellen infolge der Ölkrise.
Der erste Mercedes-Benz unter der Bezeichnung C-Klasse kam im Jahr 1993 auf den Markt: der Mercedes-Benz der Baureihe 202. Während die erste Generation der Mercedes-Benz C-Klasse nur als Limousine und Kombi (T-Modell) erhältlich war, wurde ab der zweiten Generation auch ein C-Klasse Coupé hergestellt. Mit der vierten Generation wurde die Palette der C-Klasse noch um ein Cabrio erweitert.

Mercedes-Benz in der Kompaktklasse: der A-Klasse und der Elchtest


Über Jahrzehnte hatte Mercedes-Benz ausschließlich Fahrzeuge der Mittelklasse, der oberen Mittelklasse und der Oberklasse produziert –doch gegen Ende der 1990er-Jahre sollte sich dies ändern. Mit Einführung der Mercedes-Benz A-Klasse wagte der Stuttgarter Autobauer der Einstieg ins Kompaktwagen-Segment Die A-Klasse (Baureihe 168) war zugleich das erste Fahrzeug der Marke mit Frontantrieb. Eine weitere Innovation war der sogenannte Sandwichboden, der sich vor allem zur Unterbringung von alternativen Antrieben – etwa einem Elektroantrieb – geeignet hätte. Dazu kam es allerdings nie – die Mercedes A-Klasse kam mit Verbrennungsmotor auf den Markt.
Die Einführung der Mercedes-Benz A-Klasse wurde begleitet durch ein PR-Desaster. Bei einem Spurwechsel-Manöver bei rund 65 km/h – dem sogenannten Elchtest – kippte eine Mercedes-Benz A-Klasse, nur kurz nach der Vorstellung des Fahrzeugs, bei einem Test durch schwedische Auto-Journalisten um. Zunächst hatten die Daimler-Manager noch versucht, den Vorfall kleinzureden und künftige Fahrzeuge mit anderen Reifen und dem Elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP) auszustatten. Am Ende kam es anders: Der Verkauf der A-Klasse wurde gestoppt und alle bis dahin gebauten Fahrzeuge mit ESP und einem geänderten Fahrwerk nachgerüstet.
Für die Mercedes-Benz A-Klasse zog der Vorfall beim Elchtest einiges an Spott nach sich. Das Fahrzeug wurde mit Spitznamen wie „Purzel“ oder „Elch-Klasse“ überzogen – auch als „Kleinster Kipper der Welt“ wurde die A-Klasse bezeichnet. Als sich jedoch Mercedes-Benz in seiner seiner Kommunikation umstellte, offener gab und den Vorfall mit einem Augenzwinkern betrachtete – Mercedes-Kunden bekamen beispielsweise Stofftier-Elche – änderte sich die Lage. Die A-Klasse wurde ein Erfolgsmodell, das durch das ESP als besonders sicher galt.
Im Jahr 2018 kam die vierte Generation der Mercedes-Benz A-Klasse auf den Markt. Den größten Schritt hatte es beim Umstieg von der zweiten auf die dritte Generation gegeben: Mit dem Verzicht auf den Sandwichboden veränderte sich das gesamte Fahrzeugkonzept. Die hochbauende A-Klasse, in der aufgrund der hohen Sitzposition das Ein- und Ausssteigen relativ leicht fiel, wich einem deutlich sportlicheren Modell für eine jüngere Zielgruppe. Viele ältere A-Klasse-Kunden waren damals verärgert. Sie müssen seitdem zu einer Mercedes-Benz B-Klasse greifen – oder einem SUV der Marke.