Lego baut Ford F-150 Lightning aus 320.740 Lego-Steinen: „Ich liebe es”

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Lego hat den Ford F-150 Lightning aus über 320.000 Steinen nachgebaut. In den sozialen Medien gibt es viel Lob für das Projekt.
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Ford hat sich entschieden: Valencia statt Saarlouis 
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Ford Bronco in Regenbogen-Optik: „Kann es nicht mehr sehen“
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Ford F-150 Lightning: Preise steigen um bis zu 8.500 Euro

Wie Tesla und Co.

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Ford F-150 Lightning: Elektro-Pickup soll Verbrecher jagen

Prototyp

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Ford Bronco: Der kantige Jeep-Konkurrent kommt nach Europa

Auch als E-Version

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Oldtimer mit E-Motor: Bastler lässt Ford Mustang verstummen

Statt V8-Motor

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Elektroautos: Ford-Chef Farley rechnet mit Preiskrieg

Stromer werden günstiger

Elektroautos: Ford-Chef Farley rechnet mit Preiskrieg

Ford-Chef Jim Farley hat Elektroautos für 25.000 US-Dollar und einen Preiskrieg prophezeit. Grund dafür seien sinkende Produktionskosten.
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Mustang-Fahrer „parkt“ auf Strommast – weil er betrunken ist

Glück im Unglück

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In den USA hat ein Mann seinen Ford Mustang betrunken gegen einen Strommast gesetzt und darauf „geparkt“. In den sozialen Medien hagelte es Spott.
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Gefährlicher Holztransport

2,5 Meter Überlänge: Polizei stoppt abenteuerlich beladenen Ford

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Pick-up dient als Stromquelle

Party mit Ford F-150 Lightning: „Was ist, wenn der Akku leer ist?“

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Gegen Palme gekracht

Seltener Ford GT kracht in Palme – „nicht mit der Gangschaltung vertraut“

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200.000 Vorbestellungen

Ford F-150 Lightning im Test: So fährt der Erfolgs-Pick-up mit Strom

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Zahlreiche Fälle

Ford Bronco: Klagen über Motorschäden – nach weniger als 16.000 km

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Wegen Donuts

Ford Bronco bleibt im Sand stecken – Meer verschluckt SUV

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Ford: Kuga, Fiesta, Focus – US-Autobauer baut für Europa eigene Modelle

Ein weißer Schriftzug auf einem blauen Oval: das Logo des US-amerikanischen Autobauers Ford ist weltbekannt. Ihren Sitz hat die Ford Motor Company in Dearborn, im US-Bundesstaat Michigan. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1903 von Henry Ford (83, †1947). Aktuell leiten die Geschäfte Jim Hackett (Präsident und CEO) und William Clay Ford (Executive Chairman) – letzterer ist ein Ur-Enkel von Firmengründer Henry Ford.

Vom Kleinstwagen bis zum Pick-up-Truck: Ford gehört zu den größten Autoherstellern der Welt

Ford gehört zu den größten Autoherstellern der Welt und hat eine sehr breite Palette an Fahrzeugen im Angebot: Vom Kleinstwagen über Kompaktklassemodelle bis hin zu SUV, Vans und Pick-up-Trucks können die Kunden im Konfigurator wählen. Zu Ford gehören heute nur noch zwei Automarken: Der US-amerikanische Autobauer Lincoln und der brasilianische Geländefahrzeughersteller Troller. Das war nicht immer so: Im Laufe der Jahre bestand das Ford-Reich zeitweise aus deutlich mehr Marken.

Diese Marken gehörten einst zum Ford-Konzern:

  • Mercury (1939–2001)
  • Continental (1956–1960)
  • Edsel (1957–1960)
  • Merkur (1985–1989)
  • Jaguar (1989–2008)
  • Aston Martin (1989–2007)
  • Volvo (1999–2010)
  • Land Rover (2000–2008)
  • Mazda (1974–2015)
  • FPV (2002–2014)

Ford Deutschland (offiziell: Ford-Werke GmbH) ist eine bereits 1925 gegründete Tochtergesellschaft der Ford Motor Company mit Sitz in Köln. Zunächst wurde hier das weltbekannte Model T aus Bausätzen zusammenmontiert. Nur wenige Zeit später entschied man sich dazu, in Deutschland eine eigene Produktion aufzuziehen – mit Modellen, speziell zugeschnitten auf den europäischen Geschmack.

Ford Deutschland verfügt über ein eigenes Forschungszentrum in Aachen

Zu Ford Deutschland gehört das Stammwerk in Köln-Niehl (hier werden der Ford Fiesta und die Einliter-Ecoboost-Motoren gebaut), das John-Andrews-Entwicklungszentrum (zugleich Ersatzteillager) in Köln-Merkenich, das Forschungszentrum in Aachen, das Werk in Saarlouis (Focus), das Testgelände im belgischen Lommel und das Werk im spanischen Almussafes bei Valencia (Ford Mondeo, Ford Galaxy, Ford S-Max, Ford Kuga, Ford Transit Connect, Ford Turneo Connect, Zweiliter-Ecoboost-Motoren). Köln ist zugleich die Zentrale von Ford Europe.

Ford Deutschland im Wandel: Von der Aktiengesellschaft zur GmbH

Zunächst firmierte die deutsche Ford-Tochter als Aktiengesellschaft – 2002 wurden die Minderheitsaktionäre jedoch in einem sogenannten „Squeeze-Out“ ausgeschlossen und die Rechtsform in eine GmbH geändert.

Eine Auswahl von Fahrzeugen, die Ford in Europa anbot/anbietet:

  • Ford Taunus (1939–1982)
  • Ford Capri (1968–1986)
  • Ford Escort (1967–2000)
  • Ford Consul (1972–1975)
  • Ford Granada (1972–1985)
  • Ford Fiesta (1976–heute)
  • Ford Sierra (1982–1993)
  • Ford RS200 (1983–1986)
  • Ford Orion (1983–1993)
  • Ford Scorpio (1985–1998)
  • Ford Probe (1988–1997)
  • Ford Mondeo (1993–2022)
  • Ford Galaxy (1995–heute)
  • Ford Ka/Ka+ (1996–2021)
  • Ford StreetKa (2003–2005)
  • Ford Cougar (1998–2002)
  • Ford Focus (1998–heute)
  • Ford Fusion (2002–2012)
  • Ford Tourneo Connect (2002–heute)
  • Ford C-Max (2003–2019)
  • Ford Ecosport (2003–heute)
  • Ford S-Max (2006–heute)
  • Ford Kuga (2008–heute)
  • Ford B-Max (2012–2017)
  • Ford Transit Courier (2014–heute)
  • Ford Edge (2016–2021)
  • Ford Mustang Mach-E (2020–heute)

Die Ford Motor Company war bereits Henry Fords zweiter Versuch, ein Unternehmen aufzubauen. Schon 1899 hatte er die Detroit Automobile Company ins Leben gerufen, die 1901 unter dem Namen Henry Ford Company neu aufgestellt wurde. Weil Henry Ford andere Vorstellungen hatte als seine Geldgeber, verließ er das Unternehmen. Die Firma wurde schließlich 1902 von Henry M. Leland (69, †1932) – dem späteren Mitgründer von Lincoln – übernommen, der das Unternehmen in Cadillac umbenannte.

Die ersten Fahrzeuge der Ford Motor Company entstanden ab 1903 in Detroit (Michigan), die Henry Ford in alphabetischer Reihenfolge benannte. Zunächst wurden in der Produktionsstätte an der Mack Avenue nur wenige Fahrzeuge pro Tag gefertigt. Teams von zwei bis drei Männern bauten zugelieferte Teile zusammen. So entstanden in den ersten beiden Jahren nur rund 1700 Exemplare vom Typ Ford Modell A, C und AC.

Ford Model T: Die Fließbandproduktion machte das Auto zu einem weltweiten Verkaufserfolg

Ein echter Verkaufsschlager wurde ab 1908 das Ford Modell T auch bekannt als „Tin Lizzy“, das zunächst im Piquette Avenue Plant produziert wurde, bevor das Unternehmen 1910 ins Highland Park Ford Plant umzog – dort verfeinerte Henry Ford die Fließbandproduktion bis zur Perfektion. Ganz neu war die Technik damals allerdings nicht: Bereits 1902 setzte Ransom Eli Olds (86, †1950) auf ein ähnliches Prinzip namens Fließfertigung – dabei wurden die Karossen auf Holzgestelle mit Rädern gesetzt und von Arbeitsstation zu Arbeitsstation gezogen.

Durch die Fließbandfertigung konnten die Autos viel schneller und billiger produziert werden. Ein Autochassis konnte nun in nur eineinhalb statt in zwölf Stunden montiert werden. Das Ford Modell T wurde ein gigantischer Erfolg: 1918 war die Hälfte aller Autos in den USA eine „Tin Lizzy“. Die Produktion endete erst im Jahr 1927 – zu diesem Zeitpunkt waren mehr als 15 Millionen Ford Modell T vom Band gerollt. Dieser Rekord hielt bis ins Jahr 1972 als die Fertigungszahlen vom deutschen Hersteller Volkswagen mit ihrem Modell VW Käfer übertroffen wurden.

Ford gegen Ferrari in Le Mans: Ein legendärer Markenzweikampf in der Geschichte des Rennsports

Eine der spannendsten Episoden in der Geschichte von Ford in Bezug auf Rennsport beginnt Anfang der 1960er-Jahre. Damals stand Henry Ford II (70, †1987) – Sohn von Edsel Ford und Enkel des Firmengründers Henry Ford – an der Spitze des Unternehmens. Henry Ford II stand in schon weit fortgeschrittenen Verhandlungen mit Enzo Ferrari (90, †1988) über eine Übernahme von dessen Marke Ferrari.

Ziel von Ford war dabei unter anderem, mehr Präsenz im Motorsport zu zeigen – ganz speziell bei den 24 Stunden von Le Mans. Von 1960 bis 1965 hatte Ferrari jedes Le-Mans-Rennen gewonnen. Am Ende überwarfen sich Henry Ford II und Enzo Ferrari jedoch – und der kurz vor Abschluss stehende Deal scheiterte.

Aus Zorn startete Henry Ford II mit viel Aufwand ein eigenes Rennwagenprojekt für Le Mans – es entstand der legendäre Ford GT40. Henry Ford II gelang mit dem Ford GT40 die lang ersehnte Revanche an Enzo Ferrari: Der Ford GT40 gewann in Le Mans in den Jahren 1966, 1967 und 1968 gleich drei Mal hintereinander.

Ford Mustang: Das 1964 vorgestellte Modell begründet die Klasse der Pony-Cars

Zu den bekanntesten Fahrzeugen von Ford zählt der Mustang. Das 1964 vorgestellte Fahrzeug ist Namensgeber für die sogenannte Klasse der Pony-Cars (wegen des Mustang-Logos: ein galoppierendes Pferd). Darunter versteht man relativ kleine (für die damaligen Verhältnisse in den USA) Coupés und Cabrios mit großen 6- oder 8-Zylinder-Motoren. Mit seiner Einführung wurde der Ford Mustang ein riesiger Erfolg: Ford hatte damit eine Marktlücke ungeahnten Ausmaßes entdeckt: ein sportliches, junges Fahrzeug zu einem erschwinglichen Preis.

Zum Erfolg trugen aber auch die zahlreichen Individualisierungsoptionen des Mustang sowie eine geschickt gestaltete Werbekampagne bei. Auch in Deutschland wurde der Ford Mustang von Beginn an angeboten – bis zum Jahr 1979 wegen fehlender Namensrechte allerdings unter der Bezeichnung T5. Der Mustang wird bis heute produziert, inzwischen in der sechsten Modellgeneration. 2018 rollte im Stammwerk in Dearborn der 10-millionste Ford Mustang vom Band.

Ford in der Krise: In den 2000-Jahren beschließt der Autobauer ein hartes Sanierungsprogramm

Zu Beginn der 2000er-Jahre schlitterte Ford auf dem Heimatmarkt USA in eine schwere Krise. Der Autobauer hatte sich stark auf renditeträchtige SUV wie den Ford Explorer und schwere Pick-ups wie die Ford F-Serie konzentriert – den Markt für kompakte Fahrzeuge überließ man weitgehend der ausländischen Konkurrenz. Weil aber schwere SUVs und Pick-ups wegen gestiegener Benzinpreise zunehmend unbeliebter wurden, konnte man diese Modelle nur noch mit hohen Rabatten losschlagen.

Unter der Führung von Alan Mulally (Ford-Chef von 2006 bis 2014) beschloss das Unternehmen deshalb ein drastisches Spar- und Sanierungsprogramm. Neben dem Abbau von Arbeitsplätzen beinhaltete die Umstrukturierung auch eine Veränderung in der Modellpalette, hin zu kleineren und leichteren Fahrzeugen mit einem geringeren Spritverbrauch.

Dennoch ist ein Pick-up-Truck nicht nur Fords Bestseller, sondern das meistverkaufte Auto in den USA: Die bei uns wenig bekannte F-Serie, zu der beispielsweise der Ford F150 gehört, wie auch die aufgemotzte und deutlich teurere Raptor-Variante der F-Serie.

Im Wandel der Zeit: Der Ford Mustang Mach-E ist ein batteriebetriebenes Elektro-SUV

Inzwischen hat Ford sogar ein Elektroauto im Angebot, das die Bezeichnung Mustang im Namen trägt: den Mustang Mach-E. Optisch hat der Elektro-Mustang allerdings nur noch wenig mit seinen Ahnen gemein, schließlich handelt es sich um ein SUV. Der Name ist angelehnt an die Modellreihe Ford Mustang Mach 1, die im Jahr 1969 auf den Markt kam.

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