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Dacia Sandero: Access, Essential, Comfort - das Kompaktmodell und seine Ausstattungsvarianten

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Von: Jan Schmidt

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Die erste Generation des Dacia Sandero wurde im März 2008 auf dem Genfer Auto-Salon präsentiert. Seitdem gilt der Sandero als günstigster Neuwagen in Deutschland.

Mioveni – Neben den Modellen für den europäischen Markt, die im rumänischen Pitești vom Band laufen, wird der Sandero auch im brasilianischen Werk Curitiba gebaut.

Als Basis dient dem Sandero die Plattform des Renault Clio. Seit 2009 gibt es den Sandero auch als „Stepway“. Dieser ist mit einer zwei Zentimeter höheren Bodenfreiheit und einigen „Off-Road“-Beplankungen ausgestattet.

Fahraufnahme eines Dacia Sandero der ersten Generation
Dacia Sandero der ersten Generation © Dacia

Angetrieben wurden die Modelle der ersten Generation durchweg von Vierzylinder-Motoren. Häufig auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist der 1.4 MPI zu finden. Dieser leistet 75 PS und beschleunigt den Sandero auf maximal 161 km/h. Der durchschnittliche Normverbrauch liegt bei 6,5 Litern auf 100 Kilometer. Von 2009 bis 2012 gab es den 1.2 16V 75 eco, der die gleichen Fahrleistungen mit einem Verbrauch von 5,9 Litern kombinierte. Den gleichen Motor gab es von 2011 bis 2012 auch in einer LPG-Version, die 7,5 Liter Auto-Gas auf 100 Kilometer verbraucht. Ausschließlich für den Sandero Stepway gab es vom 1.6 MPI 85 ebenfalls eine LPG-Variante, die 9,6 Liter Auto-Gas pro 100 Kilometer verbraucht.

Heckansicht des Dacia Sandero der ersten Generation
Dacia Sandero: Das Kofferraumvolumen beträgt 320 Liter. © Dacia

Die Dieselmodelle haben alle einen Hubraum von 1,5 Litern und liefern 68, 75, 86 oder 88 PS. Während der dCi 70 und der dCi 85, die von 2009 bis 2010 angeboten wurden, auf rund 4,5 Liter Verbrauch kommen, verbrauchen die jüngeren dCi 75 und dCi 90 nur etwa 4,0 Liter.

Dacia Sandero: Seit der zweiten Generation ist ESP serienmäßig

Die zweite Generation hatte Ende September 2012 auf dem Pariser Autosalon Premiere und ist seit 2013 auf dem Markt. Mit 4,06 Meter Außenlänge, 1,73 Meter Breite und 1,52 Meter Höhe ist der Sandero nur geringfügig gewachsen. Wichtigste Neuerung neben dem aufgefrischten Design ist, dass der Sandero erstmals serienmäßig mit ESP und Servolenkung ausgestattet ist. Das Kofferraumvolumen blieb mit 320 Litern unverändert. Nach dem Umklappen der Rücksitzlehnen stehen bis zu 1200 Liter zur Verfügung. Basismotorisierung war wiederum der 1.2 16 V mit 75 PS. Darüber rangiert der Tce 90 – ein 0,9-Liter-Dreizylinder, der dank Turboaufladung 90 PS leistet und ein Drehmoment von 140 Newtonmeter bietet. Dennoch verbraucht dieser Motor nur 4,9 Liter auf 100 Kilometer. Damit beschleunigt der Sandero in 11,1 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100.

Zum Modelljahr 2017 erhielt der Sandero erneut eine Modellpflege. Seitdem ist der Sandero auch mit einem automatisiertem 5-Gang-Getriebe lieferbar. Neuer Einstiegs-Benziner ist der 1,0-Liter-Dreizylinder SCe 75 mit 73 PS. Mit diesem Aggregat ist der Sandero maximal 158 km/h schnell und beschleunigt in 15,0 Sekunden von null auf 100 km/h. Der Verbrauch liegt bei 5,0 Liter auf 100 Kilometer.

Sandero und Stepway mit jeweils drei Ausstattungslinien

Die Ausstattungslinien werden in „Access“, „Essential“ und „Comfort“ aufgeteilt. Wobei „Access“-Modelle ausschließlich mit dem 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner lieferbar sind. In dieser Kombination bietet Dacia den Sandero ab 7.290 Euro an – damit ist der Sandero der günstigste Neuwagen auf dem deutschen Markt.

Darüber rangiert der „Essential“, der zusätzlich elektrische Fensterheber vorn, Nebelscheinwerfer, lackierte Stoßfänger, Zentralverriegelung mit Fernbedienung und ein Radio mit CD-MP3, USB, Aux-In, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Lenkradfernbedienung bietet. Diese Extras summieren sich zu einem Einstiegspreis für den Sandero „Essential“ von 8.200 Euro.

Ab 9.400 Euro ist der Sandero Sce 75 in der Topausstattung „Comfort“ lieferbar. Diese unterscheidet sich unter anderem durch elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, Bordcomputer mit Anzeige der Außentemperatur, Höhenverstellung für Fahrersitz und Lenkrad, manuelle Klimaanlage, Mittelarmlehne vorne und Tempomat von der „Essential“-Ausstattung. Außerdem ist der „Comfort“ der einzige Sandero, der mit allen Motorisierungen kombinierbar ist. So gibt es den „Comfort“ für 10.950 Euro als TCe 100 mit dem 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbo, der 101 PS leistet und ein Drehmoment von 160 Newtonmeter bietet. Die Fahrleistungen liegen bei 181 km/h in der Spitze und 11,7 Sekunden für den Sprint von null auf Tempo 100.

Zum gleichen Preis von 10.950 Euro ist auch der Tce 100 ECO-G erhältlich, dessen Motor auf den Einsatz von Flüssiggas (LPG/Auto-Gas) optimiert ist. Die einzige Version mit dem automatisierten 5-Gang-Getriebe kostet als „Comfort“ mindestens 11.750 Euro. Zum gleichen Preis gibt es auch den einzigen Diesel im Programm – den Blue dCi 95.

Dacia Sandero Stepway der zweiten Generation
Dacia Sandero Stepway: Erhöhte Bodenfreiheit und SUV-Designelemente sind beim Stepway serienmäßig. © Dacia

Die günstigste Version des Sandero Stepway im SUV-Stil ist die „Essential“-Ausstattung, die in Verbindung mit dem Tce 100 ECO-G mindestens 10.750 Euro kostet. Darüber ist der Stepway „Prestige“ angesiedelt, der ab 12.300 Euro zu haben ist. Die „Prestige“-Linie verfügt im Gegensatz zum „Essential“ unter anderem über elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, Bordcomputer, Höhenverstellung für Fahrersitz und Lenkrad, manuelle Klimaanlage, Tempomat, Einparkhilfe hinten und ein Navigationssystem mit 7-Zoll-Touchscreen. Topmodell der Stepway-Reihe ist die Ausstattung „Celebration“, die ab 13.200 Euro erhältlich ist. Hierbei sind unter anderem zusätzlich eine Rückfahrkamera, elektrische Fensterheber hinten, eine Klimaautomatik und Sitzheizung für die Vordersitze mit an Board.

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