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BMX X1: Preise, Motoren, Ausstattungsvarianten – alles zum Kompakt-SUV des Münchner Autobauers

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Im Jahr 2009 kam mit dem BMW X1 das bislang kleinste SUV des Münchner Autobauers auf den Markt. Inzwischen ist die zweite Generation am Start – mit Front- statt Heckantrieb als Standard.

München – Der BMW X1 ist noch relativ neu in der SUV-Familie des Münchner Autobauers: Die erste Generation des Kompakt-SUVs mit dem internen Code E84 kam im Jahr 2009 auf den Markt und wurde zunächst im BMW-Werk in Leipzig gebaut, seit 2015 rollt der BMW X1 in Regensburg sowie bei VDL NedCar in Born in der niederländischen Provinz Limburg vom Band.

Auch wenn der BMW X1 offiziell zur SUV-Kategorie (BMW X-Reihe) des Münchner Autobauers zählt, so glich das Fahrzeug in der ersten Generation optisch eher einem Offroad-Kombi, wie beispielsweise einem Audi A4 Allroad. Die Hauptkonkurrenten in der Klasse stammen von den Herstellern Audi, Mercedes-Benz und Volkswagen: der Audi Q3, der Mercedes GLA und der VW Tiguan.

Fahraufnahme eines BMW X1 der ersten Generation E84.
Der BMW X1 kam im Jahr 2009 auf den Markt. © BMW

Ein Überblick über die Neuzulassungen des BMW X1 in Deutschland laut KBA:

JahrAnzahl der Neuzulassungen BMW X1
201936.109
201831.521
201735.016
201628.400
201516.406
201424.636
201323.649
201227.004
201133.480
201026.634

Der BMW X1 (E84) wurde wahlweise mit Hinterradantrieb (sDrive) oder mit Allradantrieb (xDrive) angeboten.

Erhältlich waren Vier- und Sechszylinder-Ottomotoren mit einer Leistung von 110 kW (150 PS) im BMW X1 sDrive18i bis zu 225 kW (306 PS) im BMW X1 xDrive35i. Bei den Diesel-Modellen waren ausschließlich Vierzylinder-Reihenmotoren mit einer Leistung von 85 kW (116 PS) im BMW X1 sDrive16d bis zu 160 kW (218 PS) im BMW xDrive25d bestellbar.

Im Jahr 2012 erhielt der BMW X1 (E84) ein Facelift, das leichte optische Veränderungen sowie eine Überarbeitung der Motorenpalette beinhaltete. Eine weitere kleine Modellpflege erfolgte im Jahr 2014.

Für den chinesischen Markt produziert BMW den X1 seit 2012 gemeinsam mit dem Joint-Venture-Partner Brilliance auch in Tiexi (Shenyang). Aus dem Joint-Venture entstand auch die chinesische Marke Zinoro, deren erstes Modell – der Zinoro 1E – auf dem BMW X1 basiert.

Norbert Reithofer, Vorstandsvorsitzender von BMW, präsentiert am 02.10.2008 auf dem  Pariser Autosalon den Concept BMW X1 .
Der damalige BMW-Chef Norbert Reithofer präsentiert auf dem Pariser Autosalon den BMW Concept X1. © Uli Deck/dpa

Zwei Produktionsstandorte: Die aktuelle Generation des BMW X1 (F48) wird in Regensburg und in den Niederlanden gebaut

Seit 2015 gibt es die aktuelle zweite Generation des BMW X1 (F48). Die Optik eines Offroad-Kombi des Vorgänger-Modells entwickelte sich deutlich stärker Richtung SUV. Gebaut wird das Fahrzeug im BMW-Werk in Regensburg sowie bei VDL NedCar in Born in der niederländischen Provinz Limburg.

Aktuell ist der BMW X1 nur noch mit Vierzylinder-Reihenmotoren erhältlich – einzige Ausnahme ist der BMW X1 sDrive18i mit einer Leistung von 103 kW (140 PS), der einen Dreizylinder-Ottomotor an Bord hat.

Sechszylinder-Motoren wie im Vorgänger (E84) gibt es nicht mehr. Ein Einbau wäre auch gar nicht möglich, weil BMW von längs eingebauten Motoren mit der aktuellen Generation auf Quereinbau gewechselt ist. Auch der Hinterradantrieb ist mit dieser Version Geschichte: Die Basismodelle rollen nun mit Vorderradantrieb (sDrive) oder Allradantrieb (xDrive) vom Band.

Heckansicht eines BMW X1 der zweiten Generation F48.
Die zweite Generation des BMW X1 (F48) kam 2015 auf den Markt. © BMW

Neben der Serienausstattung ist der BMW X1 in weiteren vier Ausstattungsvarianten bestellbar: Advantage, Sport Line, xLine und M Sport.

Das Leistungsspektrum der vierzylindrigen Otto- und Dieselmotoren reicht von 110 kW (150 PS) im BMW X1 sDrive18d bis zu 170 kW (231 PS) im BMW X1 xDrive25d wie auch im BMW X1 xDrive25i.

Plug-in-Hybrid: Im BMW X1 xDrive25e kombiniert der Hersteller einen Dreizylinder-Ottomotor mit einem Elektromotor

Der aktuelle BMW X1 (F48) wird auch als Plug-in-Hybrid angeboten: Im BMW X1 xDrive25e kombiniert der Münchner Autobauer einen Dreizylinder-Ottomotor mit einem Elektromotor. Die Preise für den Hybrid mit einer Systemleistung von 162 kW (220 PS) beginnen bei 45.650 Euro – erhältlich ist das Modell erst ab der Ausstattungsvariante Advantage.

An Zubehör ist für den BMW X1 unter anderem erhältlich: Ein M-Peformance-Lenkrad zum Preis von 740 Euro, ein Relingträger (Basiseinheit für das BMW-Dachträgersystem) zum Preis von 274 Euro sowie Dachboxen in verschiedenen Größen zu Preisen ab 535 Euro. Bestellbar ist auch eine Vorbereitung für Apple CarPlay Android Auto soll ab Mitte des Jahres 2020 in allen neueren BMW-Modellen verfügbar sein.

Wer den BMW X1 als Gebrauchtwagen beziehungsweise Jahreswagen sucht, kann sich unter anderem beim Hersteller selbst umschauen – auf der Website finden sich entsprechende Angebote. Auch Leasing ist beim BMW X1 möglich: Das Basismodell – der BMW X1 sDrive18i – ist laut Konfigurator bei der BMW Bank bei einer Leasing-Sonderzahlung von 3.310 Euro, einer jährlichen Laufleistung von 10.000 Kilometern und einer Vertragslaufzeit von 36 Monaten ab einer monatlichen Leasing-Rate von 381,88 Euro zu bekommen.

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