Volkswagen Artemis: Darum steigt Porsche aus dem Prestige-Projekt aus
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Volkswagen Artemis: Darum steigt Porsche aus dem Prestige-Projekt aus

Das Leuchtturm-Projekt Artemis sollte im VW-Konzern das ultimative E-Auto hervorbringen. Darum zieht sich Porsche jetzt aus der Partnerschaft zurück.
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Fahrbericht
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Audi – die bayerische VW-Tochter aus Ingolstadt


Die Audi AG mit Sitz im bayerischen Ingolstadt ist ein traditionsreicher deutscher Automobilhersteller, der seit den 1960er-Jahren zum Volkswagen-Konzern gehört. 99,64 Prozent der Audi-Aktien hält VW, die restlichen 0,36 Prozent befinden sich im Streubesitz. Innerhalb des mächtigen VW-Konzerns deckt Audi mit seinen Modellen Audi A, Audi Q, Audi TT und Audi R das Premiumsegment ab. Dabei reicht das Angebot reicht vom Kleinwagen bis zur Oberklasse-Limousine. Im Geschäftsjahr 2020 erzielte Audi bei rund 50 Milliarden Euro Umsatz einen Gewinn von 2,74 Milliarden Euro.

Eindeutiges Ergebnis

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BGH-Urteil

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Beim Dieselskandal denken die meisten zuerst an VW. Aber auch die Tochter Audi hat bei ihren Motoren mit den Abgaswerten getrickst. Ob Autokäufer auf Schadenersatz hoffen können, bleibt vorerst offen - auch weil den obersten Richtern ein Fall kurzfristig abhanden kommt.
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In 2,7 Sekunden auf Tempo 100

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Der Audi RS6 ist schon ab Werk sehr ordentlich motorisiert. Doch es geht noch mehr, wie US-Tuner nun unter Beweis gestellt haben.
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SUVs sind nicht immer große, schwere und sportliche Geländefahrzeuge. Die gibt es in vielen Größen, auch von Audi. Der Q7 ist aber das ältste und größte im Programm. Auf was achten Gebrauchtkäufer besser?
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Facelift

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Neue Lichter, neuer Look und größere Bildschirme für die Hinterbänkler: Audi hat den A8 aufgefrischt. Die buchstäblich größte Änderung bleibt den deutschen Kunden aber vorenthalten.
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Audi: Modelle, Bedeutung, Tochterunternehmen – alles über die VW-Tochter aus Ingolstadt


Der Automobilhersteller Audi AG mit Firmensitz im bayerischen Ingolstadt ist eine Tochtergesellschaft der Volkswagen AG in Wolfsburg. 99,64 Prozent der Audi-Aktien sind im Besitz von VW, die restlichen 0,36 Prozent im Streubesitz. Innerhalb des Volkswagen-Konzerns deckt Audi mit seinen Fahrzeuglinien Audi A, Audi Q, Audi TT und Audi R einen Teil des Premiumsegments ab. Das Angebot reicht vom Kleinwagen bis hin zur Oberklasse-Limousine. Bei rund 50 Milliarden Euro Umsatz konnte der Konzern im Geschäftsjahr 2020 einen Gewinn von 2,74 Milliarden Euro erzielen. Hauptkonkurrenten sind die Autobauer BMW, Mercedes-Benz und Porsche.
Die Audi AG wurde am 16. Juli 1909 in Zwickau gegründet. Weil Gründer August Horch (82, †1951) seinen Namen aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht mehr nutzen durfte, war er auf der Suche nach einem neuen griffigen Firmennamen. Seit dem 25. April 1910 firmiert das Unternehmen unter der Bezeichnung Audi, als lateinische Übersetzung des Wortes „horch“. 1932 wurde Audi neben DKW, Horch und Wanderer in die neu gegründete Auto Union AG Chemnitz integriert. Das noch heute gültige Logo mit den vier Ringen symbolisiert diesen Zusammenschluss.
In den folgenden Jahren durchlebte das Unternehmen eine sehr wechselhafte Geschichte und wurde erst 1985 am heutigen Firmensitz in Ingolstadt unter der Bezeichnung Audi AG eine selbstständige Marke. Mit Ferdinand Piëch (82, †2019), dem langjährigen Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG, schuf Audi einige technische Innovationen und etablierte sich als Premiummarke innerhalb des Konzerns.
Ab dem 1. Januar 2019 leitete der Niederländer Bram Schot als Vorstandsvorsitzender die Audi AG. Schot wurde 2018 zum Übergangschef ernannt, nachdem Audi-Chef Rupert Stadler im Zuge des Dieselskandals abgelöst wurde. Bram Schot war zuvor bereits seit 2011 im Volkswagen-Konzern tätig und seit 2017 Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der Audi AG. Den Chefsessel räumte er zum 1. April 2020 für den neuen Audi-Chef, den ehemaligen BMW-Manager Markus Duesmann.

Im Audi-Stammwerk in Ingolstadt arbeiten rund 43.000 Beschäftigte


Inzwischen produziert Audi mit mehr als 43.000 Mitarbeitern am Hauptstandort Ingolstadt Fahrzeuge der Reihen A3, A4, A5 und Q2. Das Werk setzt verstärkt auf digitale Vernetzung und versucht eine möglichst nachhaltige Produktion zu realisieren. Zudem sollen die Produktionskapazitäten für weitere zukünftige Modelle gerüstet sein, unter anderem für Elektrofahrzeuge.
Neben dem Hauptstandort Ingolstadt betreibt Audi in Neckarsulm einen weiteren wichtigen Produktionsstandort in Deutschland. Weitere Produktionskapazitäten bestehen in Münchsmünster (Komponentenfertigung) und Heilbronn (Böllinger Höfe) sowie in Ungarn (Győr), Belgien (Brüssel), und Mexiko (San Jose Chiapa). Innerhalb des Konzernverbunds mit Volkswagen werden Audi-Fahrzeuge auch in der Slowakei (Bratislava), Spanien (Martorell), Russland (Kaluga), Brasilien, Indien und China produziert.
Für Besucher und Kunden betreibt Audi an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm das sogenannte Audi Forum. Eingebunden in kulturelle und gastronomische Angebote wird den Besuchern die Abholung ihres Neuwagens und/oder eine Werksbesichtigung angeboten.

Audi: Allradantrieb „Quattro" und Leichtbau mit Aluminium sind Grundpfeiler des Erfolgs


Mit dem Claim „Vorsprung durch Technik“ hat Audi eine Unternehmensstrategie und einen Anspruch an die Fahrzeuge formuliert. Vor allem technische Innovationen wie der Allradantrieb Quattro oder die Einspritz-Motorentechnik TDI begründeten den heutigen Erfolg von Audi. Zudem setzte das Unternehmen sehr früh auf leichtes Aluminium im Karosseriebau und eine konsequente aerodynamische Karosseriegestaltung.
1985 produzierte Audi eine aufsehenerregende Werbekampagne. Um die Überlegenheit des Antriebs zu demonstrieren, ließ der Ingolstädter Autobauer einen Audi Quattro eine Skisprungschanze hinauffahren und sorgte damit für weltweite Aufmerksamkeit. Grund genug für Audi, 2005 den Spot mit einem neueren Modell, dem Audi A6 zu wiederholen.
Legendär ist auch Audis Werbekampagne mit dem Wackel-Elvis an der Windschutzscheibe aus dem Jahr 2001. Damit wollte das Unternehmen ein nahezu ruckelfreies Automatikgetriebe der neuesten Generation bewerben. Die Figur, ursprünglich als Unikat für die Kampagne hergestellt, wurde Kult. Aufgrund der steigenden Nachfrage produzierte Audi mehr als 300.000 Plastikfiguren und verkaufte diese für damals 16 D-Mark.

Audi: Vom Kleinwagen über Oberklasse-Limousinen bis hin zu SUVs ist alles im Angebot


Heute gehört Audi zu den Automarken mit einem Vollsortiment, vom Einstiegsfahrzeug im Kleinwagensegment (Audi A1) über Kompaktwagen (Audi A3), Mittelklassefahrzeugen (Audi A4), Autos der oberen Mittelklasse (Audi A6) bis hin zu Oberklassefahrzeugen (Audi A8), Sportwagen (Audi R8) und SUV (Audi Q3, Audi Q5, Audi Q7, Audi Q8).
Neben der Traditionsmarke Audi gehören unter anderem noch die italienischen Marken Lamborghini, Ducati und Italdesign zu Audi und runden das Angebot im Luxussegment ab. Mit der Marke Ducati hat Audi einen Motorradhersteller in den Konzern geholt und hoffte dabei auf zusätzliche Entwicklungskompetenz im Leichtbau.
Neben technischen Innovationen und hochwertiger Verarbeitung setzte Audi früh auf das Thema Design. Ein wesentliches Designmerkmal der Ingolstädter Autobauer sind klare Kanten und großzügige glatte Flächen. Charakteristisch für die viertürigen Limousinen mit Stufenheck ist das dritte hintere Seitenfenster. Als besonders charakteristisch gilt auch der Kühlergrill (Single-Frame), der vor allem bei den neuen SUV-Modellen zu einem wesentlichen Designmerkmal geworden ist. Der Sauerländer Marc Lichte ist seit Anfang 2014 als Leiter Design für die Formgebung der Fahrzeuge sowohl im Inneren wie Außen verantwortlich.

Audi und Lamborghini: Seit 1998 gehört der italienische Sportwagenhersteller zum Konzern


Seit dem Jahr 1998 gehört der italienische Sportwagenhersteller Automobili Lamborghini S.p.A. mit Sitz im norditalienischen Sant‘Agata Bolognese zum Audi-Konzern und erweitert die Sportwagensparte des Unternehmens. Zudem ist Lamborghini seit September 2000 auch Generalimporteur aller Fahrzeugmarken im Volkswagen-Konzern. Seit 2016 wird Lamborghini von Stefano Domenicali geleitet, dem ehemaligen Teamchef des Formel-Eins-Teams von Ferrari.
Zunächst war Audi nur als Motorenlieferant für Lamborghini im Gespräch. Die Italiener wollten einen neuen Fahrzeugtyp auf den Markt bringen und benötigten dafür einen Motorenlieferanten. Während der Verhandlungen wurde Audi zunächst eine Beteiligung angeboten und schließlich die vollständige Übernahme des Autobauers. Durch die Übernahme sollte Lamborghini in die Lage versetzt werden, höhere Stückzahlen zu produzieren. 2016 hat der Deutsche Mitja Borkert die Verantwortung für das Design bei Lamborghini übernommen. Mit dem Terzo Millenio hat Mitja Borkert den ersten elektrischen Sportwagen der Italiener entworfen.
Auf der Automesse IAA 2019 stellt Lamborghini den Hybrid-Sportwagen Sián vor, der mit neuer Technologie nicht nur einen zeitgemäßen Antrieb hatte, sondern zudem als bislang schnellster Lamborghini aller Zeiten gilt. Stefano Domenicali und Mitja Borkert wollen mit dem Sián das Unternehmen in die Zukunft führen. Dafür wurde auf Basis des legendären V12-Motors eine Hybrid-Technologie entworfen, die den Weg in die E-Zukunft ebenen soll, gleichzeitig aber immer noch die Besonderheit eines italienischen Sportwagens sicherstellt.