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Sportwagen: Die Fahrzeugklasse und die günstigsten Modelle zum Kaufen, Leasen oder Mieten 

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Der Porsche 911 aus Stuttgart-Zuffenhausen

Sportwagen sind Fahrzeuge für Puristen, Enthusiasten und Aficionados. Autos, deren Zweck das Fahren an sich ist. Wir zeigen die legendärsten und günstigsten Vertreter unter den Sportwagen. 

  • Der Sportwagen mit der schnellsten Beschleunigung ist ein Elektroauto
  • Der schnellste für die Straße zugelassene Supersportwagen erreicht 446,97 km/h
  • Viele Autovermietungen bieten Sportwagen unter besonderen Bedingungen zur Miete an 
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München – Sportwagen, das sind Fahrzeuge, die man nur für den einen Zweck besitzt, den BMW als Motto bekannt gemacht: Freude am Fahren. In einem Sportwagen sitzt man selten, um einfach schnöde ans Ziel zu kommen. Der Weg ist das Ziel.

Eine 100%-ige Definition, ab wann ein Fahrzeug als Sportwagen gilt, gibt es nicht. Auch das deutsche Kraftfahrtbundesamt legt hier keine genauen Abgrenzungen fest.

Mit Sportwagen sind meist zweisitzige (zusätzliche Notsitze dürfen sein) Fahrzeuge mit geringer Bauhöhe gemeint, bei deren Konstruktion hohe Fahrleistungen und gutes Handling im Vordergrund stehen. Sportwagen zeichnen sich durch ein niedriges Leistungsgewicht (zum Teil durch leistungsstarke Motoren), überdurchschnittlich leistungsfähige Bremsanlagen und straffe Fahrwerke aus. Komfort, Nutzwert und Alltagstauglichkeit haben in diesem Fahrzeugsegment untergeordnete Bedeutung.

Als allgemeingültige Kriterien für einen Sportwagen lassen sich folgende Eigenschaften zusammenfassen:

  • tiefer Schwerpunkt
  • aerodynamisch optimierte Bauweise der Karosserie, ein Kompromiss zwischen Abtriebskraft und Endgeschwindigkeit
  • möglichst gleichmäßige Achslastverteilung
  • überdurchschnittliche Beschleunigungswerte
  • niedriges Leistungsgewicht
  • hohe Leistungsdichte des Motors, meist durch sehr hohes Drehvermögen (Kurzhuber)
  • auf sportliche Fahrweise abgestimmtes Sportfahrwerk
  • kleiner Stau- oder Kofferraum

Superportwagen: Supercar, Hypercar, Megacar?

Nochmals abzugrenzen sind sie sogenannten „Supersportwagen“. Hier handelt es sich um eine nicht ganz eindeutig definierte Bezeichnung für besonders teure Sportwagen, die herausragende Fahrleistungen bieten. Supersportwagen sind oft spartanisch ausgestattet wie reine Rennwagen. Sie dienen als Showcase für das technisch mögliche. So zum Beispiel der derzeit schnellste Straßenwagen Koenigsegg Agera.

Frühe Vertreter der Supersportwagen waren zum Beispiel der Lamborghini Miura, der oft als das erste „Supercar“ bezeichnet wird, sowie der Porsche 959 und der Ferrari F40.

Aber auch ein Ford GT40 (1966) oder ein Ferrari 250 Testa Rossa aus den 1950er-Jahren könnten je nach Auslegung schon in diese Kategorie fallen.

Kriterien von Supersportwagen:

  • Gewichtseinsparungen auch auf Kosten des Komforts
  • hohe Endgeschwindigkeit durch sehr windschnittige Form
  • Einsatz modernster Technologien
  • Hoher Preis
  • Kleine Stückzahlen

Im englischen Sprachraum nutzt man zur Unterscheidung weitere, ebenfalls nicht 100%ig eindeutige und bei den Übergängen teilweise fließende Kategorien. Hier sprechen sowohl Fans als auch Hersteller oder Journalisten oft von Supercars (Supersportwagen) sowie Hypercars und Megacars. In die Kategorie der Hypercars fallen besonders leistungsstarke Supersportwagen wie beispielweise der McLaren P1, Pagani Huayra oder der Porsche 918. Fahrzeuge mit über 800 PS, die in weniger als drei Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Als Megacars gelten die absoluten Performance-Ausreißer mit mehr als einem Megawatt (1360 PS) an Leistung wie der Koenigsegg One:1, der Bugatti Chiron oder der elektrische Nio EP9.

Das Fahrzeug mit der aktuell schnellsten Beschleunigung von null auf hundert ist mit 1,9 Sekunden der 2012 PS starke Aspark Owl aus Japan, ebenfalls ein Vollstromer.

Sportwagen: Die günstigsten Modelle

Viele günstigere Sportwagen kommen schon fast traditionell aus Japan. Man denke an den 2019 wieder neu aufgelegten Toyota Supra, den Mitsubishi 3000 GT, den Honda S2000 oder den Mazda RX-7. Nicht wirklich günstig, aber absolute Legenden in ihrem Segment: Der Nissan Skyline und sein Nachfolger, der GT-R.

Zu den günstigsten Sportwagen, die aktuell als Neuwagen zu haben sind, gehören:

Zu den meistverkauften Sportwagen im Jahr 2019 lauten:

Sportwagen: Alternativen zum Kauf

Was das Leasing angeht unterscheiden sich Sportwagen nicht von anderen Fahrzeugklassen. Beim Mieten sieht es etwas anders aus. Erstens ist die Auswahl bei den großen Autovermietungen wie AVIS, Europcar oder Hertz meist eher überschaubar (Avis bietet in Deutschland zum Beispiel „nur“ Porsche-Modelle), außerdem bauen die Branchenriesen unterschiedlich hohe Hürden ein. Zu diesen gehören:

·        Mindestalter zwischen 23 und 27

·        Führerscheinbesitz von mindestens 36 Monaten

·        Abschließung einer Vollkaskoversicherung

·        Hohe Kaution

Es gibt allerdings auf Sportwagen spezialisierte Vermieter wie superior-cars.com oder drivar.de, die im Gegenzug für das Abschließen einer gesonderten Zusatzversicherung die hochmotorisierten Fahrzeuge auch an junge, volljährige Fahrer vermieten. Als Suchmaschinen für die besten Angebote eignen sich sowohl miet24.de als auch erento.com.

Sportwagen: Legendäre Modelle

Zu den bekanntesten Sportwagen aller Zeiten zählen neben den eingangs schon erwähnten Vorreitern der Supersportwagen auch Modelle wie Lamborghini Diablo und Countach, Ferrari F50, Enzo und LaFerrari, Bugatti Veyron, McLaren F1, Mercedes-Benz 300 SL, Honda NSX und natürlich der Porsche 911.

Jaguar E-Type:

Jaguar stellte den E-Type am 15. März 1961 auf dem Genfer Auto-Salon als Abkömmling des erfolgreichen Rennwagens Jaguar D-Type erstmals vor. Der Sechszylinder-Reihenmotor mit 3781 cmm leistet 198kW/269 PS und treibt über ein Viergangschaltgetriebe die Hinterräder an. Das reicht bei dem Oldtimer für eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 240 km/h. 2017 wählte eine internationale Jury der deutschen Zeitschrift Auto Bild Klassik den Jaguar E-Type zum schönsten Auto aller Zeiten.

Der Jaguar E-Type: Die pure Eleganz aus England – oft betitelt als „das schönste Auto aller Zeiten“.

Lamborghini Countach:

Neben Porsche 959 und Ferrari Testarossa die Sportwagen-Ikone der 80er, auch wenn er schon 1974 in Produktion ging.

Im Rennen für die größte Design-Ikone auf vier Rädern: Der Countach könnte wohl auch in 200 Jahren noch als Raumschiff durchgehen.

Chevrolet Corvette:

Schon in achter Generation steht das Muscle Car für den amerikanischen Lifestyle und Kraft aus viel Hubraum. Die neueste Generation stellt das bisher genutzte Prinzip von Frontmotor und Heckantrieb auf den Kopf. Sie ist die erste Corvette mit einem hinter Fahrer positionierten Mittelmotor.

Corvette C4 – Rückleuchten mit höchstem Wiedererkennungswert

McLaren F1:

Der F1 war mit seinem 670 PS starken BMW-Zwölfzylindermotor seinerzeit der schnellste Serienwagen der Welt. 1993 lieferte McLaren das erste Serienfahrzeug für umgerechnet ca. 770.000 Euro an den Käufer. Der F1 ist ein Dreisitzer, wobei sich der Fahrersitz in der Mitte und links und rechts davon jeweils ein Beifahrersitz befindet.

McLaren F1: Der schnellste Supersportwagen der 90er – gebrauchte Exemplare erzielen Preise von über einer Millionen Euro.

Bugatti Veyron:

Der Veyron hält mit 434,2 km/h noch immer den Rekord für den schnellsten Serienwagen der Welt. In der Modellvariante Bugatti Veyron 16.4 Super Sport bringen die 16 Zylinder des 530 kg schweren Mittelmotors eine Leistung von 883 kW/1200 PS. Der Nachfolger des Veyron ist der Bugatti Chiron.

Porsche und Lamborghini sind aufgrund der Modelle Panamera und Urus keine reinen Sportwagenhersteller mehr. Aston Martin baute den Lagonda und bringt dieses Jahr mit dem DBX sein erstes SUV. Auch Maserati baut schon lange Limousinen (Quattroporte) und seit 2017 mit dem Levante auch ein SUV. Bisher noch ganz dem Sportsegment verschrieben sind beispielsweise Ferrari, McLaren, Bugatti, Alpine und Lotus.

Neben großen Herstellern betätigen sich im Segment der Supersportwagen auch einige kleine Manufakturen wie GumpertKoenigsegg, Radical oder Pagani. Hier fertigt man Fahrzeuge in Handarbeit. Die Stückzahlen bleiben daher meist bei rund einhundert Stück pro Jahr.

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